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werden,  was  einem  Gehalte  von  annähernd  10  Prozent
weißem  Quecksilberpräzipitat  entspricht  (l  cem  /#0-Normal-=Jodlösung
  =  annähernd  0,01257  g  weißem  Quecksilberpräzipitat,
  Stärkelösung  als  Indikator).

Unguentum  HVdrargyri  cinereum.  —  Ouecksilbersalbe.
Unguentum  Hydrargyri  P.  I.
Gehalt  30  Prozent  Quecksilber.

Quecksilber  .  .  .  .  .  .  .  .  ..  .  .  .  .  .  ...  30  Teile
Wollfett.  ...  ..  .  .  .  ....  ...  .  ...  5  Teile
Erdnußöl  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  ..  1  Teil

Schweineschmalz.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  ....  40  Teile
Hammeltalg.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  ..  ...  24  Teile.

Das  Quecksilber  wird  mit  dem  Gemische  von  Wollfett
und  Erdnußöl  so  lange  verrieben,  bis  Quecksilberkügelchen
mit  dem  unbewaffneten  Auge  nicht  mehr  wahrzunehmen
sind.  Darauf  wird  das  geschmolzene  und  wieder  nahezu
erkaltete  Gemisch  von  Schweineschmalz  und  Hammeltalg  hinzu—
gefügt.

Quecksilbersalbe  ist  bläulichgrau;  Quecksilberkügelchen  dürfen
in  ihr  mit  unbewaffnetem  Auge  nicht  zu  erkennen  sein.

(Gehaltsbestimmung.  28  Ouecksilbersalbe  erhitzt  man
mit  20  cem  roher  Salpetersaure  etwa  10  Minuten  lang  auf
dem  Wasserbad  in  einem  weithalsigen  Kölbchen  mit  Rückflußkübler.
  Sobald  in  der  Mischung  keine  Quecksilberkügelchen  mehr
zu  erkennen  sind,  fügt  man,  den  Rück-lußkuhler  abspülend,
25  cem  Wasser  binzu  und  erbitzt  von  neuem,  bis  sich  die
Fettschicht  klar  abgeschieden  hat.  Nach  dem  Erkalten  gießt