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Äther.  Diese  Lösungen  bläuen  angefeuchtetes  Lackmus—
papier.  In  verdünnter  Schwefelsäure  und  in  Salzsäure  löst
es  sich  klar.

Beim  Kochen  mit  Salzsäure  liefert  Veratrin  eine  rote
Lösung,  die  ihre  Färbung  mehrere  Tage  lang  bewahrt.
Wird  Veratrin  mit  100  Teilen  Schwefelsäure  verrieben,  so
tritt  zunächst  eine  grünlichgelbe  Fluorescenz,  darauf  allmählich
eine  starke  Rotfärbung  auf.

Wird  ein  Gemisch  von  0,01  g  Veratrin  und  0,05  g  Zucker
mit  Schwefelsäure  durchfeuchtet,  so  tritt  anfangs  eine  grüne,
nach  einiger  Zeit  eine  blaue  Färbung  ein.

In  einer  weingeistigen  Lösung  des  Veratrins  darf  durch
Platinchloridlösung  kein  Niederschlag  hervorgerufen  werden
(fremde  Alkaloide).

Veratrin  darf  beim  Verbrennen  höchstens  0,1  Vrozent
Rückstand  hinterlassen.

Sehr  vorsichtig  aufzubewahren.

Größte  Einzelgabe  0,002  g.
Größte  Tagesgabe  0,005  g.

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Vina  medicata.  —  Medizinische  Weine.

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Medizinische  Weine  sind  Arzneizubereitungen,  die  durch
Ausziehen,  Lösen  oder  Mischen  von  Arzneimitteln  mit  Wein
hergestellt  werden.

Mit  Ausnahme  von  Kampferwein  sind  medizinische  Weine
klar  abzugeben.