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großen  Ausfuhr  an  Eisenwaren  und  Maschinen,  an  Chemikalien  und
Drogen,  an  Farben  und  elektrotechnischen  Erzeugnissen,  an  Textilwaren,
Papier  und  Leder.

Von  der  weitgehenden  weltwirtschaftlichen  Arbeitsteilung  zeugt
inobesondere  der  sehr  rege  Handeleverkehr,  der  vor  dem  Kriege  zwischen
den  beiden  industriell  am  weitesten  entwickelten  Ländern,  England  und
Oeutschland,  stattfand,  da  die  verschiedenen  Industriezweige  dieser  Länder
in  bohem  Grade  spezialisiert  waren  und  einander  vielfach  ergänzten  und
wechselseitig  befruchteten.  So  profitierte  die  deutsche  Textilindustrie
von  den  englischen  Garnen,  die  englische  Textilindustrie  von  den  deutschen
Farben.  Oie  erakt-wissenschaftliche  Grundlage  der  deutschen  Technik
wird  auch  in  Zukunft  für  die  Weltmärkte  ihre  unbezweifelbaren  Vorteile
geltend  machen  und  zu  ihrem  Teil  mitbestimmend  sein  für  die  weltirtschaftliche
  #rbeiteteilung.

In  gewissem  Grade  hat  unter  den  Kriegswirkungen  wohl  jedes  Land
die  Neigung  verspürt,  sich  für  die  notwendigsten  Erzeugnisse  des  täglichen
Lebene  einigermaßen  auf  eigene  Füße  zu  stellen.  Wenn  dadurch  Industriallsierungspläne
  auch  in  bieher  industriell  unentwickelten  Ländern  veranlaßt
worden  sind,  so  ist  jedoch  nicht  etwa  zu  erwarten,  daß  deehalb  die  weltwirtschaftliche
  Arbeitsteilung  sich  verringern  und  die  wirtschaftlichen
Handelebeziebungen  vermindert  würden.  Im  Gegenteil:  Auch  solche
Industrialisierungspläne  schaffen  wieder  neue  Bedürfnisse  nach  Maschinen
und  allerlei  technischem  Zubehör  der  zu  schaffenden  Fabrikanlagen.  Sie
haben  ferner  zur  Voraussetzung,  daß  eine  auereichende  Zahl  von  Arbeitskräften
  zusammenströmt,  und  zur  Folge,  daß  sich  bei  diesen  Arbeitekräften
  durch  die  Berührung  mit  der  industriellen  Produktion  neue  Bedürfnisse
  entwickeln,  die  teilweise  erst  wiederum  aus  fremden  Produktionsstaaten
  gedeckt  werden  müssen.  Sie  erhöhen  die  Kaufkraft  und  die  Aufnahmefähigkeit
  des  Marktes  und  führen  somit  nicht  etwa  zu  einer  selbstgenügsamen
  Verengung  der  VWolkewirtschaft,  sondern  vielmehr  zu  elner
Steigerung  der  weltwirtschaftlichen  Beziehungen  und  zu  neuer  #luegestaltung
  der  weltwirtschaftlichen  Arbeitsteilung.

Im  Rahmen  dieser  weltwirtschaftlichen  Arbeitsteilung  muß  und
wird  auch  ein  Land  von  der  Bedeutung  dee  deutschen  für  Weltmarkt,
Weltproduktion  und  Weltabsatz,  ein  Volk  von  der  Stärke  und  dem  überlegenen
  technischen  Können  des  deutschen  sich  wieder  seinen  geachteten
Platz  erringen.  Der  Wirtschaftskrieg  kann  nicht  von  ewiger  Dauer  sein.