Die  Blebbestände.  261

Zunahme  (—+)  bezw.
Bestand  1914  Abnabme  (—seit  1913

Stück  um  Stück  v.  H.

Pfezzzeennnnn„8  2493848  —  732792  —  22,  71

Rindosegg  12  7083583  +  407  195  +  3,31
darunter

Kälbeeeee  1  124679  32556  +  2,98

Zungvieh  (5  Monate  bie  noch  nicht  2  JZahre  alt)  4215143  K+  307772  F+K  13,70

Ochsen,  Bullen  (2  Zabre  alt  und  dlttrr)  821  759  —  29516  —  3,47

Kühe  (2  Jahre  alt  und  ältrr)  6546772  —  105616  —  1,56

Schaae::  3721231  —  I11678  —  2,91

Schweieen  17616  3802  —  454840  —  2,52
darunter

noch  nicht  ½  Jahr  aleel  10  066  714  —  621  473  —  85,  81

½8  ble  noch  nicht  1  Jahr  alte  5412974  +  177955  +  3,40

1  Jahr  alte  und  dlter  2136614  —  11322  —  5,27

Sigen  2146  3933  —  29913  —  1,37

Die  rechnerisch  sich  ergebende  bedeutende  Abnahme  des  Pferdebestandes
  um  732  792  Stück  oder  22,71%  erklärt  sich  daraus,  daß  1913
die  Militärpferde  mitgezählt  worden  sind,  die  für  1914  angegebene  Gesamtzahl
  dagegen  die  Militärpferde  nicht  mitenthält.

Der  Rindviehbestand,  der  —  nach  Verminderung  infolge  von  Futternot
  und  Biehseuchen  in  den  vorausgegangenen  Jahren  —  1915  um
435  078  Stück  oder  3,67  %  sich  vermehrt  hatte,  nahm  1914  nach  vorläufiger
  Feststellung  weiter  um  407196  Stück  oder  3,51  %  zu,  und  zwar
in  den  Städten  um  50  950  Stück  oder  8,47  %,  in  den  Landgemeinden  um
417  481  Stück  oder  4,27%  ,  während  in  den  Gutebezirken  eine  Verminderung
des  Rindviehbestandes  um  61235  Stück  oder  3,17%  eingetreten  ist.

Der  seit  JZahrzehnten  andauernde  Rückgang  der  Schafzucht  setzte  sich
im  Zahre  1914  fort.  Ee  wurden  Anfang  Dezember  1914  111  678  Stück
oder  2,91  %  weniger  als  Anfang  Dezember  1913  gezählt;  immerhin
war  die  Abnahme  im  abgelaufenen  Zahre  nicht  so  groß  wie  im  Vorjahre
(279  020  Stück  oder  6,79%).  In  den  Städten  befanden  sich  am  Tage
der  letzten  Zählung  14097  Schafe  oder  8,19  %  mehr  als  ein  Jahr  früher,
dagegen  in  den  Landgemeinden  40  572  Stück  oder  2,44%  und  in  den
Gutsbezirken  85  203  Stück  oder  4,26%  weniger.

Die  für  die  Volksernährung  besonders  wichtigen  Schweinebestände,
die,  nachdem  sie  1912  einen  außergewöhnlichen  Tiefstand  aufgewiesen
hatten,  1915  wieder  ergänzt  worden  sind  und  die  bedeutende  Zunahme
von  2  595  403  Stück  oder  16,77  %  erfahren  haben,  gingen  bie  zum
1.  Dezember  1914  um  454  840  Stück  oder  2,52%  zurück,  und  zwar  in
den  Städten  um  61  863  Stück  oder  4,07%,  in  den  Landgemeinden  um
340631  Stück  oder  2,52%,  in  den  Gutsbezirken  um  52  346  Stück  oder  2,79%.