66  Vie  Franken  und  Karolinger.

ihnen  die  Franken  aufdrängen,  und  mit  ihrem  Glauben  ihnen  ihre  Freiheit  rauben.
Daher  ihr  Entschluß  zum  Kampf  auf  Leben  und  Tod.  Ihr  Land,  von  Flüssen  und
Morästen  und  undurchdringlichen  Wäldern  durchschnitten,  da  und  dort  durch  sehr  hohe
Burgen  geschützt,  und  durch  große  Erinnerungen  alter  Freiheitskämpfe,  wie  der  Varusschlacht
  im  Teutoburger  Wald,  geweiht,  unterstützte  sie  trefflich  im  Kampfe  mit  äußeren

.

53.

P3#

..  -  J  2  —.
—  —  □  F  «  ,

Karl  der  Große  empfängt  die  päpstlichen  Gesandten  beim  Bau  des  Aachener  Doms.
Bon  Alfred  Rethel.  Mit  Genehmigung  der  Photographischen  Gesellschaft  in  Berlin.

Feinden.  Unter  den  Führern,  welche  sie  sich  wählten,  glänzen  namentlich  drei,  Alboin,
Bruno  und  Widukind.  Letzterer  war  die  Seele  des  Sachsenbundes  und  des  heiligen
Krieges.

Als  Vergeltung  für  die  Zerstörung  der  Irminsäule  griffen  die  Sachsen  zunächst  die
Kirche  zu  Fritzlar  an,  die  der  heilige  Bonifaz  erbaut  hatte,  zerstörten  diese  und  die  von
den  Franken  zur  Peterskirche  umgebaute  Eresburg  und  verwüsteten  das  schon  christlich
und  fränkisch  gewordene  Hessenland.  Karl,  eben  aus  Italien  siegreich  zurückgekehrt,  ließ
sie  durch  einen  Heerhaufen  zurücktreiben,  und  im  Frühjahr  775  zog  er  selbst  mit  noch