X  Verwert.

Gießen,  Bibliothekar  Dr.  W.  Fabricius  in  Posen,  Bibliothekar  Dr.  K.  Friese  in  Berlin,
Pastor  E.  Fritsch  in  Berlin,  Konsistorialrat  Prof.  Dr.  K.  v.  Hase  in  Breslau,
Oberbibliothekar  Dr.  K.  Geiger  in  Tübingen,  Kand.  Jul.  Hencke  in  Hannover,
Bibliotbekar  Dr.  Hertzog  in  Aarau,  Bibliothekar  Dr.  Ad.  Hofmeister  in  Rostock,
Direktor  Prof.  H.  Markgraf  in  Breslau,  Archivrat  Dr.  O.  Meinardus  in  Breslau,
Direktor  Dr.  Fr.  Milkau  in  Greifswald,  Prof.  Mittsg-Leffler  in  Stookholm,  Stadtbibliothekar
  Prof.  Friedr.  Müller  in  Ulm,  Bibliothekar  Dr.  G.  Nasetebus  in  Berlin,
Bibliothekar  Dr.  E.  Sarnow  in  Frankfurt  a,  M.,  Lizentiat  Schiele  in  Marburg,
Bibliothekar  Dr.  H.  Simon  in  Berlin,  Hilfsbibliothekar  Dr.  P.  Trommsdorff  in  Berlin,
Prof.  Dr.  Jul.  Wolf  in  Breslau,  Oberbibliothekar  Dr.  G.  Wustmann  in  Leipzig.

Bei  der  Exzerpierung  der  Zeitschriften  und  Sammelwerke,  einschließlich
  der  Gesammelten  Schriften  deutscher  Autoren  wurden  die  Bestände  der
Berliner  Königlichen  Bibliothek  zu  Grunde  gelegt.  Eine  allgemeine  nach  Vollständigkeit
  strebende  Ausdehnung  auch  dieser  Arbeit  auf  die’  Zeitschriftenbestände
der  übrigen  Bibliotheken  hätte  einen  Zeitaufwand  und  Kosten  verursacht,  die  zu  dem
voraussichtlichen  Ertrage  nicht  im  rechten  Verhältnis  gestanden  haben  würden.  So
wurden  also  in  Berlin  nicht  vorhandene  Zeitschriften  nur  dann  auswärts  aufgesucht
und  exzerpiert,  wenn  uns  aus  Zitaten  bekannt  war,  daß  sie  für  die  Universitätsgeschichte
  wichtiges  enthalten  oder  wenn  aus  anderen  Gründen  ein  wertvolles  Ergebnis
  zu  erwarten  war.  Namentlich  ist  es,  freilich  mit  unendlicher  Mühe,
schließlich  gelungen,  die  reichsdeutschen  akademischen  und  studentischen  Zeitschriften,
  so  schwer  zugänglich  viele  derselben  bei  zum  Teil  absichtlicher  Geheimhaltung
  auch  sind,  fast  vollständig  auszubeuten.

In  der  Fassung  der  Titelkopien  haben  wir  uns  im  allgemeinen  an  die  für
die  Berliner  Königliche  Bibliothek  geltenden  Grundsätze  gehalten,  die  in  den  letzten
Jahren  zugleich  für  alle  preußischen  Stastsbibliotheken  maßgebend  geworden  sind.
Der  Umstand  aber,  daß  während  der  langen  Dauer  unserer  Arbeit  diese  Grundsätze
  zweimal  erhebliche  Änderungen  erfuhren,  die  unmöglich,  als  sie  erfolgten,
nachträglich  für  unseren  ganzen  bereits  vorhandenen  Bestand  an  Titelabschriften
rückwirkend  gemacht  werden  konnten,  hat  verhindert,  daß  eine  vollständige  Übereinstimmung
  mit  den  jetzt  für  die  preußischen  Bibliotheken  gültigen  Regeln  durchgeführt
  wurde.  Auch  ist  hier  und  da  absichtlich  von  ihnen  abgewichen  worden,
so  in  der  Angabe  des  Formats,  da  in  einer  Bibliographie  nur  das  eigentliche
Bogenfaltungsformat  interessiert.  Vielfach  ist  mehr  geboten  als  in  der  Instruktion
verlangt  wird,  namentlich  in  der  Seitenzählung  und  durch  Angaben  über  den  Inhalt  der
verzeichneten  Schriften,  über  die  Verfasser  u.  ügl.  Für  die  Exzerpierung  der  Zeitschriften
  und  Sammelwerke  sowie  für  die  Beschreibung  der  Inkunabeln  fehlt  in  den
Katalogisierungsregeln  jede  Vorschrift.  Bei  Bearbeitung  der  letzteren  haben  wir  uns  auf
das  bei  Hain  übliche  Verfahren  beschränkt,  da  es  nicht  die  Aufgabe  einer  Spezialbibliographie
  ist,  weitergehenden  Anforderungen  der  Inkunabelkunde  zu  genügen.

In  der  formalen  Redaktion,  der  Anwendung  verschiedener  Typen  für
Zusätze  und  Erläuterungen  u.  dgl.  wäre  eine  größere  Konsequenz,  namentlich
eine  bessere  Übereinstimmung  der  beiden  Teile  erwünscht  gewesen.  Die  übermäßige
  Beschleunigung  der  Drucklegung,  der  Beginn  des  Druckes  des  2.  Teiles
lange  vor  Vollendung  des  ersten,  wozu  uns  lediglich  äußere  Gründe  sehr  gegen
unseren  Wunsch  und  Willen  zwangen,  hat  es  leider  unmöglich  gemacht,  bei  der
Schlußredaktion,  wie  es  eigentlich  beabsichtigt  war,  die  unvermeidlichen  Folgen