52  I.  Stand  der  Schulkinderspeisungen.
Tabelle  XI.
Bezahlung  der  verabreichten  Mahlzeiten.
Prozentsatz
Stadt  bez  ahl#nden  Anmerkungen
Kinder
Altecean  100  15  J  pro  Kind  und  Portion
Cassel  100  20  J  pro  Kind  und  Portion
Gnesen  100  im  Sommer  5,  im  Winter  10  J&amp;  pro  Portion
Gummersbach  100  die  Speisung  betrifft  nur  Kochschülerinnen,
die  10  &amp;  pro  Tag  (zweimal  wöchentlich)
bezahlen
Potsoaod  95  10  4  pro  Portion
Spandau  .  .  ...  85  —  die  Pfleglinge  der  Kinderhorte  und  Bewahranstalten
  bezahlen  10  J  pro  Tag
Radebell  84  1605  pro  Woche
Berg.-Gladbach  75  53  pro  Portion
euznacch  75  93  pro  Portion
Straßburg  ·  .  .  ..  73  -
Hagen.......  52  5%¼  pro  Portion
Passaa  36  563/  pro  Portion  (d.  i.  die  Hälfte  des  Selbstostenpreises)

Schönefed  35  10  J  pro  Portion
Fräing  ......  20  5  oder  10  J  pro  Portion
ürzbürg  .  .  .  ..  15  5  oder  10  J  pro  Portion
Biebrich  10  5%3  (Automat  für  Speisemarken)
Stuttgart  5  Ffur  das  Frühstück

Außer  obigen  Städten  geben  folgende  über  die  Bezahlung  der  verabreichten

Portionen  an:

Aschaffenburg:  Wer  bezahlen  kann,  bezahlt  60
enn  nicht  Armut  vorliegt,  wird  für  die  Ferienspeisung  10  4
pro  Kind  eingefordert.

Glauchau:

pro  Woche.

Glatz:  Eine  Anzahl  auswärtiger  Familien  der  besitzenden  Klasse,  deren
Kinder  weit  zur  Schule  haben,  bezahlen  3—4  .K  pro  Kind.

Gmünd:  Soweit  die  Eltern  zahlungsfähig  sind,  bezahlen  sie  10  3  pro  Portion.

Rixdorf:  Die  Verabfolgung  geschieht  teilweise  gegen  Entgelt  von  5,  bezw.  10  F.

dem  Fragebogenmateriale  konnten  genauere  Fragen  in  dieser  Hinsicht
nicht  gestellt  werden.  In  einer  Kommissionssitzung  der  Deutschen  Zentrale
für  Jugendfürsorge  wurde  daher  die  Anregung  gegeben,  einen  Versuch
zur  Erlangung  genauerer  Daten,  wenigstens  für  einige  Städte  zu
machen.  Es  wurde  aus  der  Gesamtzahl  der  Städte  mit  Speisungseinrichtungen
  von  den  verschiedenen  Speisungstypen  eine  Auswahl  getroffen
  und  an  die  betreffenden  Organisationen  oder  Kommunen  —  im
ganzen  an  40  —  ein  Fragebogen  mit  folgenden  Fragen  gerichtet:
1.  Welche  Menge  an  Rohmaterialien  werden  für  100  Portionen,  bezw.
Kinder  von  den  einzelnen  Gerichten  gebraucht?
2.  Wie  hoch  stellt  sich  der  Preis  für  die  einzelnen  Nahrungsmittel  pro
Kilogramm,  bezw.  Liter  im  Einkaufe?