Schlußbetrachtungen.  129

Tabelle  XXII.
Zahl  der  Familien
S  in  denen  gespeist  wurden  Gesamtza  hl
Familien  mit  z  der  gespeisten

2  34Kinder

1  Kind  –

—  Kinder
14  Knnd  21  21  —  —  —  21
2  Kinden  31  22  9  —  —  40
33r  64  43  17  4  —  89
4,,.......  72  38  25  *7  2  117
555  546%  %  17  J  105
e;».......  471811313,4  96
7,,.......  28  12  .  9  2  5  56
*  ..  .  .  ...  16  75  2°  2  31
9  7  2  6  1  3  1  17
10  ».......  2  2  —  —  2
14242  —  —  —  —  —
12  181  .—  1  —  ;

zusammen  354  203  96  1  38  17  577
1  1  3

Es  ergibt  sich  also,  daß  von  den  schulpflichtigen  Kindern  dieser
Familien,  die  gewiß  bedürftig  sind,  nur  64%  gespeist  werden  und  daß
diese  gespeisten  Kinder  von  der  Gesamtzahl  des  Kinderreichtums  dieser
Familien  nur  3600,  die  schulentlassenen  Kinder  abgezogen  44  %,  ausmachen.
  Unwillkürlich  muß  die  Frage  gestellt  werden:  sind  denn
diese  577  aus  dem  Ernährungsverbande  der  Familie  herausgenommenen,
mittags  öffentlich  gespeisten  Kinder  allein  bedürftig,  machen  sich  alle
die  wiederholt  hervorgehobenen  Nachteile  einer  Unterernährung  nur  bei
diesen  geltend,  nicht  auch  bei  den  anderen  56%,  also  der  Mehrzahl,
abgerechnet  die  Schulentlassenen,  oder  ist  für  diese  Mehrzahl  irgendwie
im  Rahmen  der  Familie  oder  sonstwie  ausreichend  gesorgt?  Bevor  noch
weitere  Daten  zur  Aukfhellung  dieser  Fragen  gebracht  werden,  sei  noch
berichtet,  daß  für  diese  354  Familien  der  Grund  der  Bedürftigkeit  gelegen
  war  im  Tode  des  Vaters  (24  00),  Eheverlassenheit  der  Mutter  (12  %),
große  Armut  (20  90),  außerhäuslicher  Arbeit  der  Mutter  (30%),  und
zwar  lag  die  Ursache  dieser  außerhäuslichen  Arbeit  in  128  in  keinen
besonderen  Umständen,  bei  weiteren  12  %  war  sie  bedingt  durch  Krankheit
  oder  Invalidität  des  Vaters,  in  7%  lag  die  Ursache  in  langer

Schriften  d.  Zentralstelle  f.  Bolkswohlfahrt.  N.  F.  Nr.  4.  9