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b)  die  Reibelaute  (Spiranten):  sch,  s,  z,  th‘
(engl.);  ch,  j;  w  und  f  sind  Lippen-  bezw.  Lippenzahn-Reibelaute.


c)  Reine  Zungenlaute  ‚sind  1,  wobei  die  Ränder,
und  r,  bei  dem  die  Spitze  der  Zunge  in  Schwingungen
  versetzt  werden.  In  der  städtischen  Aussprache
  tritt  an  Stelle  des  Zungen-r  das  Zäpfchen-r,
dessen  rollender  Laut  durch  die  Schwingungen  des
Zäpfchens  erzeugt  wird.  Beide  r  verblassen  leicht
zu  kaum  wahrnehmbaren  Geräuschen.

4.  Die  Vokale  werden  erzeugt  infolge  der
verschiedenen  Klangfarbe,  die  der  Stimmton  durch
die  Stellung  der  Zunge  im,  Mundraum  und  die
Form  der  Lippen  erhält.  Mit  gesenktem  Zungenrücken
  und  normaler  Lippenöffnung  wird  der  Vokal
a  hervorgebracht;  bei  e  nähert  sich  der  vordere
Zungenrücken,  bei  i  liegt  er  dicht  am  vorderen
harten  Gaumen,  wobei  sich  die  Lippenöffnung  verbreitert;
  bei  0  und  u  höhlt  sich  der  vordere  Teil
und  hebt  sich  der  hintere  Teil  der  Zunge  weniger
oder  mehr;  die  Lippen  werden  ebenso  gerundet
und  vorgestülpt.  Mannigfache  Zwischenstufen  ergeben
  sich,  auch  findet  Verbindung  zweier  Artiku-‚lationsarten
  statt  (s.  Zeichnung  weiter  unten);  so  entstehen
  z.  B.  offenes  und  geschlossenes  e  (vgl.  $  7,
S.  43  und  $  14,  S.  104)  sowie  die  Doppellaute
(Diphthonge).

5.  Der  Hauchlaut  h  entsteht,  wenn  der  Luftstrom
  (mit  leichter  Reibung)  frei  durch  den  Mundraum
  geht.  Durch  Verbindung  des  Lautes  h  mit
den  tonlosen  Verschlusslauten  p,  t,  k  entstehen  die
tonlosen  Hauchlaute  (Aspiraten)  ph,  th,  kh.