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verwendete  man  indes  Stäbe  oder  Tafeln  aus
Buchenholz  dazu,  weshalb  man  die  Ausdrücke  ‚Buch‘
und  „Buchstabe“  mit  dem  Namen  der  „Buche“  in
Verbindung  zu  bringen  pflegt.  Mit  Rücksicht  auf
das  am  meisten  gebrauchte  Schreibmaterial,  das
Holz,  das  zwar  von  oben  nach  unten  oder  auch
schräg  gerichtete  Striche,  aber  keine  der  Holzfaser
gleichlaufenden  Striche  oder  runde  Linien  duldete,
musste  sich  die  Form  der  Runenzeichen  ergeben.

Nach  einer  heute  allgemein  gebilligten  Annahme
ist  die  Grundlage  für  das  Runenalphabet  in  dem
lateinischen  Alphabet  zu  suchen,  dessen  runde
Formen  aber  aus  dem  oben  angegebenen  Grunde
fast  durchweg  beseitigt  und  zu  eckigen  Formen
umgebildet  wurden  ;  ebenso  mussten  die  wagrechten
Striche  wegfallen.  Es  wurde  lat.  Fzu  Y,  D  zub,
AzuN),RzußR,Czu&lt;,T  zn  T  usw

Alle  germanischen  Stämme  haben  einst  das
Runenalphabet  besessen;  wir  kennen  Funde  aus  gotischem,
  nordischem,  angelsächsischem,  burgundischem
  und  deutschem  Sprachgebiet.  .  Doch  nur
im  Norden,  besonders  im  skandinavischen  Gebiet,
lebte  die  Runenschrift  länger  fort;  auf  allen  übrigen
Gebieten  musste  sie  seit  Beginn  der  eigentlichen
literarischen  Tätigkeit  dem  lateinischen  Alphabet
weichen.

Deshalb  sind  die  Runenfunde  auf  deutschem
Gebiet  auch  bis  jetzt  noch  sehr  dürftig,  im  ganzen
kaum  ein  Dutzend  Stücke  umfassend.  Von  diesen
sind  dazu  nur  bei  einem  ganz  kleinen  Teil  die  Inschriften
  mit  einiger  Sicherheit  zu  deuten;  die
grössere  Menge  spottet  jeder  glaubhaften  Entzifferung.
  Einer  der  besterhaltenen  Funde  befindet  sich

im.  Mainzer  Museum,  die  sog.  Freilaubersheimer
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Herkunft
der
Runen.

Verbreitung

der
Runen.

Eine
Runen»
Inschrift