Dekhinations-



A-Deklination.


l-Deklination,


Konson.

Deklinat.

Indischen  und  Altslavischen  antreffen,  sind  auf  4
bis  5  zusammengeschmolzen:  Nominativ,  Genitiv,
Dativ,  Accusativ  und  Reste  eines  Instrumentalis
(Fall  des  Mittels  oder  Werkzeugs).

Das  Indogermanische  besass  vokalische  und
konsonantische  Deklinationsklassen,  je  nachdem  der
Stamm  des  Wortcs  auf  einen  Vokal  oder  einen
Konsonant  ausging;  von  den  letzteren  ist  im  Germanischen
  wenig  mehr  erhalten,  produktiv  nur  noch
die  Deklination  der  -n-Stämme,  die  Jak.  Grimm
als  „schwache“  bezeichnete,  während  er  die  vokalische
  Deklination  die  ‚starke‘  nannte.  Auch  diese
hat  in  historischer  Zeit  noch  mannigfache  Einbusse
  erlitten:  so  verschwinden  allmählich  im  Hochdeutschen
  die  im  Gotischen  noch  zahlreichen  u-Stämnie,
  z.  B.  sunus  „Sohn‘;  sie  haben  sich  der
numerisch  stärkeren  i-  Klasse  angeschlossen.  Ausser

-dem  Wegfall  von  Deklinationsklassen  erlitt  die  Deklination

  weitere  Vereinfachung  durch  Angleichungen
  der  verschiedenen  Klassen  aneinander  und
der  Kasus  innerhalb  derselben  Klasse.

Man  unterscheidet  daher  im  Althochdeutschen
nur  noch  folgende  Deklinationsklassen

I.  ı.  a-Stämme  (mitihren  Erweiterungen  ja-und  wa-Stämme),
  Maskulina  und  Neutra  umfassend;
2.  o-Stämme  (jo-Stämme),  sowie
3.  ı-Stämme,  die  abstrakten  Feminina  umfassend,;
  diese  3  Gruppen  bezeichnet  man
als  die  a-Deklination.  Daneben  ist

1.  die  i-Deklination  noch  lebendig,  die  allerdings
  nur  Maskulina  und  Feminina  umfasst.
Il.  Die  konsonantischeDeklination  dern-Stämme

dagegen  enthält  alle  drei  Geschlechter.  Von