Adjektiv-Dekli-



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III.  Konsonantische  Deklination.

n-Stamm:
.N.  hano  „Hahn“  Plur.  N.  hanon  (-un)
G.  hanen  (-in)  G.  hanöno
D.  hanen  (-in)  D.  hanöm
A.  hanon  (-un)  A.  hanon

Von  sonstigen  konsonantischen  Stämmen  sind
noch  die  fünf  Verwandtschaftsnamen  fater,  bruoder,
muoter,  tohter  und  swester  erhalten,  Die  vier  letzteren.
sind  mit  Ausnahme  des  Gen.  Plur.  auf  -o  und  des
Dat.  Plur.  auf  -um  endungslos.  Fater  dagegen  ist
schon  im  Gen.  Dat.  Sing.  und  Nom.  Plur.  in  die  a-Dekl.
übergegangen.  Auch  friunt  „Freund“,  fiant  „Feind“,
man  „Mann“  weisen  noch  endungslose  Formen  im
Nom.  Plur.  auf,  ebenso  das  Femininum  naht.

Das  Eigenschaftswort,  das  im  Indogermanischen
ganz  wie  das  Hauptwort  abgewandelt  wurde,  hat  im
Germanischen  diese  Art  der  Deklination  behalten,
jedoch  wurde  sie  durch  die  Fürwortabwandlung
stark  beeinflusst,  der  einige  Endungen  entlehnt  sind
(diese  entlehnten  Endungen  sind  im  Paradigma  durch
den  Druck  hervorgehoben):

Masc.  Neutr.  Fem.
Sing.  N.  guot(e@r)  '  guot(az)  guot(iu)
G.  guotes  guotera
D.  guotemo  guotero

A.  guotan  guot(az)  guota

Instr.  guotu,  -o

Plur.  N.  guot(e)  guotiu  guot(n)
guotero  guotero
guotem  guot@m

guot(e)  guotiu  guoto

.  1  Die  eingeklammerten  Endungen  können  fehlen,  vgl.  nhd.
„Der  Wein  ist  gu#‘,  neben  „ein  ger  Wein‘.