Vergangenheit:
Sing.  zelita(auchzalta),,ich  Sing.  suohta  „ich  suchte“
zelitös(t)  jzählte“  suohtös(t)
zelita  suohta
Plur.  zelitum  Plur.  suohtum
zelitut  suohtut
zelitun  suohtun
Mittelwort:
gizelit  „gezählt“  gisuochit  „gesucht“

Neben  den  sehr  zahlreichen  Zeitwörtern  der  ja-  °-  und  e-Klasse,

  gibt  es  noch  zwei  Klassen  schwacher  Verben,
  deren  Bindevokal  ©  oder  5  ist;  auch  deren
Zahl  ist  im  Althochdeutschen  nicht  unbedeutend.
&amp;  und  9  bleiben  in  allen  Stammformen  bis  in  die
spätalthochd.  Zeit.  Bemerkenswert  ist  bei  diesen
Verben,  dass  sie  noch  die  alte  indogerm.  Endung
der  ı.  Person  Sing.  Praes.  -m  (aus  -mi)  erhalten
haben:  salböm  ‚ich  salbe“,  habäm  ‚ich  habe‘.

Klasse.

Das  ist  sonst  nur  noch  bei  vier  Zeitwörtern  der  Uhnregelm.

Fall:  bim  ‚ich  bin“,  töm,  tuam  „ich  tue‘,  gäm
„ich  gehe‘,  stäm  „ich  stehe“,  die  im  übrigen
„unregelmässig‘,d.  h.  altertümlich  abgewandelt  werden.
  So  vermischen  sich  bei  ‚sein‘  3  Stämme
bi-  (bin),  wes-  (war,  gewesen),  es-  (sein).  Tun  redupliziert
  noch  im  Präteritum:  teta  ‚tat‘,  tätum
„taten“;  Gehen  und  s/eken  haben  auch  längere
Formen  in  der  alten  Sprache:  gangan  und  stantan,
von  denen  die  Perfektformen  giang  „ging“  und
stuoni  „stand“  gebildet  sind.

Eine  besondere  Erwähnung  verdient  eine  Gruppe
Zeitwörter,  von  denen  aus  alter  Zeit  nur  die  Form
der  Vergangenheit  erhalten  ist,  während  die  Gegenwart
  verloren  ging  und  ihre  Bedeutung  an  jene  ab-Verben.



Präteritopräsentia,
