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Das  Vatcerunser  in  Otfrieds  Bearbeitung  in  Versen
(im  Auszug):

Fäter  unser  güato,  uuih!  si  nämo  thiner.

Biqu&amp;me?  uns  thinaz  richi,  thaz  hoha  himilrichi.
Si  uuillo  thin  hiar  nidare  sos  &amp;r  ist  ufin  himile.
Thia  dägalichun  zühti?  gib  hiut  uns  mit  ginuhti’,
Scüld  bilaz®  uns  ällen,  so  uuir  ouh  duan®  uuöllen.

Aus  Notkers  Uebersetzung  des  Trostes  der  Philosophie
  von  Boäthius:

Tannan  geskäh  pi  des  cheiseres  ziten  Zenonis,
täz  zu@ne  chiininga  nördenän  chömene  einer  imo  den
stuol  ze  Romo  ündergieng  üunde  Alla  Italiam,  änderär
nahor  ımo  Greciam  begreif  ünde  diu  länt,  tiu  dännän
  üunz  ze  Tüonouuo  sınt.  Ener  hiez  in  \nsera
uuis  Ötacher,  tiser  hiez  Thioterih.

Ins  heutige  Hochdeutsch  übersetzt:

Darnach  geschah  (es)  bei  des  Kaisers  Zeno
Zeiten,  dass  zwei  Könige,  von  Norden  gekommen,
einer  ihm  den  Thron  zu  Rom  entriss  und  ganz
Italien,  (der)  andere,  ihm  näher,  Griechenland  an
(sich)  riss  und  die  Länder,  die  von  da  bis  an  die
Donau-  sind.  Jener  hiess  nach  unserer  Art  Otaker,
dieser  hiess  Dietrich.

Die  Akzentuation  ist  bei  den  mitgeteilten  Texten
(und  auch  in  anderen,  z.B.  Willirams  Psalmenübersetzung)
  nicht  konsequent  durchgeführt,  indes  genügt
  das  Vorhandene,  wenn  wir  die  ahd.  Verskunst
zur  Ergänzung  heranziehen,  um  uns  über  das  Wesen
deralthochdeutschenWortbetonung  Klarheit  zu  geben.

Hauptton.  Wir  ersehen  daraus  folgendes:  Die  Stammbetonung

I  geweiht,  *  komme,  °  Unterhalt,  *  Genüge,  5  erlass,  €  tun.