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von  Zweter,  der  Marner  aus  der  grossen  Zahl  der

Didaktik.  Lyriker  hervorzuheben.  Von  Dichtungen  lehrhaften
Inhalts  sind  in  erster  Linie  zu  nennen:  Freidanks
Bescheidenheit  und  Hugo  von  Trimbergs  Renner.  Diese

14.  und  15.  Richtung  gewinnt  im  14.  und  15.  Jahrhundert,  dem
Jahrh.  Zeitalter  der  bürgerlichen  Dichtkunst,  weite  Ausdehnung,
  daneben  werden  die  alten  ritterlichen

Ritter,  Stoffe  aufgefrischt  und  oft  erweitert,  so  z.B.  Wolf-Epos.
  ‚gms  Parzival  durch  zwei  Strassburger  Bürger  Claus
Wisse  und  Fhtlipp  Colin,  ebenso  der  Trojanische

Krieg,  das  Alexanderlied,  die  Sage  von  Karl  dem
Grossen  im  Äarlmeinet  (=  frz.  Charlemagne)  u.  s.  w.

Auch  die  geschichtlichen  Stoffe  werden  in  den

Rein-  ZRelmchroniken  weit  auseinandergezogen,  wie  in  ‚Vikochroniken.
  Jyy5  ron  Feroschins  Deutschordenschronik  (1340),
oder  in  Zrhart  Tuschs  Burgundischer  Historie  (1477),
Christian  Wierstrats  Geschichte  der  Belagerung  von

‚\Veuss'  1474);  der  fruchtbarste  Dichter  dieser  Gattung

ist  ichael  Beheim  mit  mehreren  Werken  wie  dem

Buch  von  den  Wienern  und  der  Geschichte  Fried-Volksepos.
  richs  von  der  Pfalz.  Im  Volksepos  werden  keine
-neuen  Stoffe  in  dieser  Zeit  behandelt,  sondern  die

ältern  neubearbeitet  und  zu  grösseren  Kreisen  zusammengefasst;
  so  kommt  Äaspar  von  der  Roens
/Teldenbuch  zusammen.  In  grösserer  Zahl  treten

Volks--  nunmehr  auch  die  Volkslieder  auf,  die  ihren  Einlieder.
  Auss  auf  die  letzten  Erzeugnisse  des  Minnesangs
ausdehnen;  Beispiele  des  letzteren  besitzen  wir  von

/lugo  von  NMontfort  und  Oswald  von  Wolkenstein;

aber  die  eigentlichen  Pfleger  der  kunstmässigen

Meister-  Lyrik  sind  nunmehr  die  sog.  Aeistersinger,  deren
singer.  bekanntester  der  Mainzer  Frauenlod  ist;  andere
Namen  sind  Meister  Suchensinn,  Hein  ich  von  Mügeln

aus  Meissen,  Auzrad  Mauskatblut.  Kürzere  Rein-