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takt;  d.  h.  eine  (oder  zwei)  unbetonte  Silben,  die
der  ersten  Hebung  des  Verses  vorausgehen,  bestrebt
  man  sich  wegfallen  zu  lassen.  Die  guten
Schriftsteller  beginnen  ihn  einzuschränken.  Man  lese
folgende  Verse,  die  den  Anfang  von  Hartmann  von
Aues  ]Jwein  bilden:

Swer  an  rechte  glete
Wendet  sin  gemüete,  |
Dem  völget  sa@lde  und  E£re.
Des  git  gewisse  löre

Kunec  Artus  der  güote.
Wer  immer  zu  rechter  Güte
Wendet  sein  Gemüte,

Dem  folgt  Glück  und  Ehre.
Dafür  gibt  sichere  Lehre
König  Artus  der  Gute.

Die  Fortsetzung  der  neuen  Verstechnik  bildet
die  kunstmässige  Lyrik  des  ı4.  und  ı5.  Jahrhunderts.
  Die  regelmässige  Abwechslung  von  Hebung
und  Senkung  ist  durchgeführt;  einsilbige  Füsse
kommen  überhaupt  nicht  mehr  vor  ;  dreisilbige  werden
  durch  Elision  eines  e  zu  zweisilbigen  umgestaltet;
  der  Auftakt  aber  wird  regelmässig  angewandt.
Meister  Heinrich  Frauenlobs  Verse  sind  derart  gestaltet,
  wie  eine  kleine  Probe  zeigt:

Ir  eEdelen  süzen!  vröuwen?  güt,
tüt  näch  der  älten  wirdikeit:?

Swer  nicht  treit*  ritterlichen  müt,
den  lät?  ü®  immer  wesen”  leit.  ®

!  süssen.  ?  Frauen.  ®  Würde.  *trägt.  5  lasst.  ®  euch.
T  sein.  ®  verhasst.