und  ein  Reimgesetz.  So  hiess  ihr  Begründer  ‚‚der
Nährende“,  hatte  als  Bild  ein  wohlausgebackenes
Weizenbrod  mit  dem  Wort  „Nichts  Besseres“.  Der
erste  Vorsteher  der  Gesellschaft  Caspar  von  Teutleben,
  führte  den  Namen  „der  Mehlreiche‘“,  mit
dem  Gemälde  ‚Rein  Weizenmehl,  so  durch  den
Beutel  beim  Mahlen  herausfällt“  und  das  Wort
„Hierin  find  sichs“.  Trotz  mancher  Gegenströmungen
fand  das  Bestreben  der  Gesellschaft  Beifall  bei  allen
Gebildeten  jener  Zeit,  wie  die  vielen  Bewerbungen
um  die  Mitgliedschaft  beweisen.  Unter  den  Mitgliedern
  finden  sich  berühmte  Namen,  wie  Martin
Opitz  (+  ı639),  der  im  VI.  Kapitel  seines  Buches
von  „der  deutschen  Poeterey‘“  für  die  Reinheit  der
deutschen  Sprache  eintritt;  Georg  Philipp  Harsdörffer,
  zugleich  Gründer  des  Blumenordens
der  Pegnitzschäfer,  der  Verfasser  der  ‚„Frauenzimmer
  Gesprechspiele‘“  in  8  Teilen,  einer  Art  Konversationslexikon
  in  Gesprächform,  der  ‚Schutzschrift
  für  die  Teutsche  Spracharbeit  und  derselben
Beflissene‘‘  und  des  „Teutschen  Secretarius“.  Justus
Georg  Schottel  (1612  —  1676)  verfasste  die
„Teutsche  Sprachkunst“  (1641)  und  die  „Ausführlichen
  Arbeit  von  der  Teutschen  Haubt  Sprache“
(1663).  Schon  im  vorigen  Kapitel  erwähnten  wir
Johann  Michael  Moscherosch  (F  1669);  Johann
Rist  (1607—ı667),  zugleich  Gründer  des  EIbschwanenordens,
  kämpft  hauptsächlich  in  der
„Rettung  der  Edlen  Teutschen  Hauptsprache“  gegen
die  Fremdwörter  und  die  &amp;  la  mode-Sucht;  endlich
  nennen  wir  Friedrich  von  Logau,  der  in
einem  seiner  Sinngedichte  die  Sprachmengerei  beklagt:


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