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Frösche,  wolve  =  Wölfe  u.  s.  w.  Selten  ist  der
Fall  eingetreten,  dass  der  mhd.  Umlaut  im  Nhd.
aufgegeben  wurde:  mhd.  lahs,  pl.  lehse  =  Zachs,
Lachse.  Die  Pluralendung  -er,  die  im  Mhd.  nur
den  sächlichen  Hauptwörtern  zukommt,  greift  im
Nhd.  auch  auf  die  Maskulina  über:  mhd.  geiste  —=Geister.
  ibe  —-'  Leider,  würme  -=  Würmer,  gote  =
Götter,  man,  manne  =  Männer,  walde,  welde  =  Wälder
Uebertritt  u.  a.  Zahlreiche  Maskulina,  die  im  Mhd.  im  Nom.
von  der  Sing.  auf  -e  endigten  und  schwach  dekliniert  wurden
schwachen  (garte,  garten  u.  s.  w.),  enden  im  Nhd.  auf  en  und
Deklina.  sind  in  die  starke  Deklination  übergetreten.  Den
tion  Plural  bilden  sie  vielfach  mit  Umlaut:  mhd.  garte,
garten  —  Garten,  Gartens,  Gärten,  ebenso  grabe
—  Graben,  \ade  —  Laden,  boge  —  Bogen  u.  a.;
ohne  Umlaut  balke  —=  Dalken,  balle  =  Ballen,

brunne  =  Drunnen  u.  S.  W.

Unter  Verlust  des  Nominativ  -e  sind  im  Nhd.
in  die  starke  Deklination  übergetreten:  hane,
hanen  —  Hahn,  Hähne  (daneben  Hahnen),  herzoge,
herzogen  -=  Herzog,  Herzöge,  sterne,  sternen  =
Siern,  Sterne,  mäne,  mänen  —=  Mond,  Monde  u.  a.

und  Umgekehrt  sind  aber  manche  mhd.  starke  Substanumgekehrt.
  tive  im  Nhd.  in  die  schwache  Deklination  übergetreten:
  helt,  gen.  heldes  =  Zeld,  Helden,  heiden,
gen.  heidens  —  Zeide,  Heiden,  raben,  gen.  rabens

—  Rabe,  Raben  u.  a.
Verlust  des  Die  alten  ja-(w)Stämme  (s.  $  ı5,  S.  108),  die
Wortende  beim  männlichen  und  sächlichen  Geschlecht  im
“Mhd.  noch  am  -e  des  Nom.  Sing.  kenntlich  sind,
haben  im  Nhd.  das  unbetonte  -e  nach  nebentoniger
Silbe  verloren,  wie  die  zahlreichen  Hauptwörter
auf  -aere  —=  nhd.  -er:  scribaere  =  Schreiber,
oder  durch  Anschluss  an  endungslose  Substantive: