Mittelfränkisch.


Siebenbürgisch.


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schiebung  von  pp  Zu  pf  im  Inlaut  u.a.  Das  Rheinfränkische
  selbst  kennt  nur  die  Verkleinerungssilbe
-chen:  Äinnerche  —=  Kinderchen;  p  bleibt  im  Anlaut,
  pp  im  Inlaut  unverschoben:  und  =  Pfund),
Kopp  =  Kopf,  Appel  =  Apfel  u.  s.  w,  p  im  Inund
  Auslaut  ist  dagegen  zu  f  geworden:  engl.  up
—  rheinfränk.  za  =  hochd.  auf.  Mit  dem  Oberdeutschen
  teilt  das  Rheinfränkische  die  Eigentümlichkeit,
  dass  st  und  sp  auch  im  Wortinnern  zu
scht  und  schp  werden  abgesehen  von  den  städtischen
  Mundarten):  discht  —  bist,  Dorscht  =  Durst,
Knoschpe  —  Knospe.

Im  Norden  des  Rheinfränkischen  bis  zum  Niederfränkischen,
  das  zum  plattdeutschen  Sprachgebiet
gehört,  erstreckt.sich  das  Mittelfränkische  (Moselfränkische),
  für  das  als  bezeichnendstes  Merkmal  das
unverschobene  t  in  den  Pronominalformen  e/=  es,
dat  =  das,  wat  =  was,  allet  =  alles  auffällt.  Inund
  auslautendes  p  bleibt  unverschoben:,  2,  op
=  hochdeutsch  az/;  das  anlautende  g  wird  in
einem  grossen  Teile  dieses  Gebietes  als  tönende
Spirans  j  gesprochen:  yon  aus  gön  -=  mhd.  gän.
„gehen“.  Die  Pronominalform  A&amp;  =  hochd.  er  ist
identisch  mit  dem  niederd.  ei,  engl.  he.  So  leitet
der  mittelfränkische  Dialekt,  von  dem  man  noch
zuweilen  als  Untermundart  das  Ripuarische  um
Cöln  abtrennt,  in  mannigfachen  Ab$stufungen  zum
Niederfränkischen  hin,  das  ganz  auf  niederdeutschem
Standpunkt  steht...  Von  den  deutschen  Sprachinseln
  ist  die  in  Siebenbürgen  die  bedeutendste.
Obwohl  die  Bewohner  sich  als  „Sachsen“  bezeichnen,
  sind  sie  doch  nach  Ausweis  ihrer  Mundart
  moselfränkischen  Ursprungs  und  bewahren  die
lautlichen  Eigentümlichkeiten  dieses  Dialekts.