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Was  immer  ihm  sein  Herr  geböte,  wie  wagte
er  das  zu  unterlassen?
Darüber  begann  Gunther  zu  lächeln,  als  sie  das

sprach  .....

Tafel  VII  (zwischen  S.  132  und  $.  133).

Aeltester  bis  jetzt  bekannter  deutscher  Druck,
aufgefunden  in  Mainz  und  »nun  im  Besitz  des  Gutenberg-Museums
  daselbst.  Das  Papierstück  hat  zum
Einheften  von  Akten  gedient;  die  Vorderseite  war
nach  aussen,  die  Rückseite  nach  innen  geheftet.
Letztere  ist  daher  gut  erhalten,  besser  als  die
Vorderseite,  und  deshalb  allein  hier  wiedergegeben.
Der  erhaltene  Teil  des  Gedichtes  handelt  vom
Weltgericht,  vom  Schicksal  der  Gottlosen  und  der
Frommen  am  jüngsten  Tag.  Es  ist  nach  Professor
Schroeders  Ansicht  um  1400  im  mittelrheinischen
Dialektgebiet,  wohl  nicht  in  Mainz  selbst,  entstanden.
  Der  Versbau  ist,  wie  um  jene  Zeit  nicht
anders  zu  erwarten  (vgl.  $  ı6,  S.  ı2ı),  ganz  regellos,
  die  Reime  mangelhaft  und  der  gedankliche
Inhalt  dürftig.  Der  Text  lautet,  in  Versen  abgesetzt,
  folgendermassen:

[Daz]  er  werde  von  fine‘  erlost.

wer  in  dem  hymmelrich  ist

Der  hat  freude  mit  ihesu  crisi

Der  |  von  aem  hymmel  her  nidd’  ist  kommen
Und  |  mentschlich  natuer  hat  er  an  sich  gnommen
Und  an  (”  mentscheit  ist  erstorben

Und  milt]  dem  dode  hat  erworben

!  Pein.