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erniedrigt  werden  und  also  der  Friede  auf  ebener  Baln  einziehen
  kann.

Erkenne,  deulsches  Volk,  daß  Deine  äußeren  Feinde,  so  stark
und  übermächtig  sie  auch  sind,  Dir  weit  weniger  zu  schaden  vermögen,
  als  Dein  Erb=  und  Todfeind,  der  nach  wie  vor  sein  ungerechtes,
  lichtscheues,  unreines  Wesen  in  Dir  treibt  und  dadurch
die  Einkehr  des  Friedens  unmöglich  macht.  Gegen  ihn  richte
Deine  ganze  Energie!  Kannst  Du  ihm  auch  mit  42ern,  U-Booten
  und  Luftschifsen  nichts  anhaben,  so  hast  Du  zu  seiner  Besiegung
  dennoch  eine  wirksame  Waffe:  Das  Schwert  des  Geistes,  welches
  ist  das  Wort  Gottes,  mit  dem  Du  den  Zerstörer  Deines
Glückes,  den  Aushalter  des  Friedens,  vom  Scheitel  bis  zur  Fußsohle
  spalten  kannst.  Auf,  führe  den  Hieb,  säume  nicht!  —

Siehe,  wenn  Du  einen  Gewaltigen  auf  dieser  Erde  kennetest,
in  dessen  Macht  allein  es  läge,  Dir  den  Frieden  nach  Belieben
vorzuenthalten  oder  sofort  zu  schenken  und  zwar  einen  ehrenvollen,
so  würdest  Du  keinen  Weg,  keine  Beschwerde,  kein  Hindernis,
kein  Opfer  scheuen,  sondern  ohne  Säumen  Dich  aufmachen,  zu
ihm  eilen  und  zu  seinen  Füßen  bitten.  —  Wie  viel  leichter  ist
es  Dir  doch  gemacht!  Du  brauchst  auch  nicht  einen  einzigen
Schritt  zu  gehen,  sondern  kannst  Dich  an  jeder  Stelle,  wo  Du
gerade  stehst  oder  gehst,  auf  Deine  Knice  niederwerfen  und  den
um  den  Frieden  bitten,  der  allein  Dir  ihn  geben  kann.  Und  Er
will  Dir  ihn  geben,  o  wie  gern!  Jedoch  —  Du  muzt  darum
bitten  und  zwar  nicht  nur  Einige  in  Dir,  sondern  Alle,  möglichst
Alle.  Zwinge  Dich  doch  dazu,  wenn  es  Dir  schwer  fällt,  versuche
es  unter  allen  Umständen,  denn  es  geht  um  Dein  Heil,  tue  es
gern  um  der  Ehre  Gottes  willen  und  Du  hast  diesen  Krieg  gewonnen
  und  einen  ehrenvollen  Frieden  dazu.  Diese  Gnade  ist
Dir  von  dem  allgütigen  Gott  zugedacht  und  wird  Dir  sofort  zu
Teil  werden,  wenn  Du  jetzt  sogleich  tust,  was  ich  gesagt  habe.

Denn  nicht  Deine  äußeren  Feinde:  Die  Franzosen,  Engländer,
  Russen  u.  .  w.  halten  den  Frieden  auf,  sondern  Du  selbst.
Du  hättest  den  Frieden  schon  lange,  wenn  Du  ihn  nur  in  der
rechten  Weise  wolltest.  Bereite  ihm  zuerst  den  Weg,  mache  richtig
  seine  Steige!  Besiege  zuerst  Deinen  innern  Feind,  deutsches
Volk,  besiege  Dich  selbst,  so  wirst  Du  auch  Deine  äußeren  Feinde
besiegen.  Anders  erhälst  Du  den  Frieden  nicht  und  keine  Diplomatie
  und  keine  Strategie  und  keine  Tapferkeit  vermögen  daran