etwas  zu  ändern  und  wenn  Du  zehnmal  so  viel  Truppen  ins
Feld  stellen  könntest,  als  Du  darinnen  ste  en  hast.  Zuerst  mußt
Du  Dich  Deinem  Gott  ergeben,  Deinen  Atheismus  in  Dir  ausrotten,
  eher  erhälst  Du  den  Frieden  nicht.  Das  ist  Ennst,
bitterer  Ernst,  —  aber  auch  süße  Wahrheit.  Wie,  daß  es  Dir
so  schwer  fällt,  Deinem  Gott  Dich  zu  ergeben,  dem  Gott,  der  4  Dich
erwählet  hat,  Dich  mehr  liebt,  als  Du  es  verdienst?  —

Ihr  tapferen  Kämpfer  und  Heerführer  draußen,  die  Ihr  so
Entsetzliches  erduldet  und  erleidet,  merket  wohl:  Mit  all  Eurer
persönlichen  Tapferkeit  und  strategischen  Ueberlegenheit  werdet
Ihr  die  Entscheidung  und  den  Frieden  nicht  erzwingen.  Denn
die  Franzosen  und  Engländer,  das  habt  Ihr  längst  gemerkt,  sind  es
nicht  allein,  die  Euch  gegenüberstehen,  Euch  solch  hartnäckigen
Widerstand  zu  leisten  vermögen.  Noch  ganz  andere  Mächte  wirken
  Euch  entgegen,  gegen  die  Menschenkraft  nichts  ausrichten
kann.  Das  fühlt  Ihr  wohl  und  Eure  gequälten  Herzen  sehnen
sich  nach  der  Heimat  und  dem  Frieden.  Soll  dieser  Wunsch  sich
erfüllen,  so  ergebe  sich  ein  jeder  seinem  Gott  und  Herrn.
Bitte  ein  jeder  seinen  Nebenmann  und  Kameraden,  daß  er
es  gemeinsam  mit  ihm  tue,  schreibt  an  Eure  Lieben,
daß  sie  um  GEuretwillen  zu  Hause  es  auch  tun  sollen,  damit
Ihr  aus  Eurer  fürchterlichen  Lage  erlöst  werdet.

Siehe,  wenn  Ihr  das  tut,  ein  jeder  draußen  in  der  Front
und  ein  jeder  und  jedes  daheim  hinter  der  Front,  so  wird  der
Mann:  Josua  5,  13  u.  14,  der  Fürst  über  das  unsichtbare
Heer  des  Herrn,  Euch  nicht  mehr  entgegenstehen,  Eure  Tapferkeit
und  Ueberlegenheit  ferner  nicht  mehr  hemmen,  sondern  auf  Befehl
  des  Herrn  auf  Eure  Seiie  treten,  und  Eure  Feinde  werden
vor  Euch  dahinfliegen,  wie  vor  dem  25.  August  1914:  wie  Spreu
vor  dem  Winde.

Wie  leicht  könnt  Ihr  doch  den  Endsieg  und  Frieden  haben!
Warum  zögert  Ihr,  die  Heißbegehrten,  Euch  Angebotenen,  rasch
entschlossen,  zu  nehmen?  Kann  es  da  noch  ein  Zögern  geben?
Auf,  zur  Uebergabe  an  den  allgütigen  Gott  vor!

Die  zurück  bleiben,  nicht  mittun,  halien  den  Frieden  auf,  tragen
  die  Schuld  an  ihrem  eigenen  und  der  Kameraden  endlosem
furchtbaren  Schicksal  im  Schützen  graben.  Ebenso  die  Zurückbleibenden,
  nicht  Mittuenden  in  der  Heimat.