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O,  Ihr  Schwächlinge  des  Fleisches,  und  Ihr  Götzendiener  des
Mammons,  und  Ihr  Maulhelden  des  Atheismus:  wie  lange  noch
wollt  Ihr  Gott  trotzen  und  den  Frieden  aufhalten  und  das  Blut
Eurer  Brüder  verspritzen  lassen?  Wehe  Euch!  Ihr,  Ihr  tragt  die
Hauptschuld,  daß  des  Blatvergießens  und  Weinens  und  Wehklagens
  kein  Ende  werden  kann!  Habt  doch  endlich  einmal  Mitleid
  mit  Eurer  leidenden  Brüder  Schicksal  und  erlöset  sie  und  Euch!
Helfet  alle,  alle  mit!  Bereitet  dem  Frieden  den  Weg,  machet  richtig
  seine  Steige!  Suchet  Eure  Herzen  ab  und  verbannet  hinaus,
was  dem  Frieden  im  Wege  ist.  Suchet  Eure  Häuser  ab  nach  allem,
  was  ihm  den  Einzug  verwehrt.  insonderheit  gottlose  Bilder
und  Schriften  und  folget  in  Stadt  und  Dorf  dem  Beispiele  der
Epheser:  Apostgesch,  19,  19.

Du,  deutsches  Weib,  willst  Du  Deinen  Gatten,  den  Vater  Deiner
  Kinder,  von  der  surchtbaren  Kriegsqual  erlösen  und  ihn  als
Sieger  baldigst  heimkehren  sehen:  Du  weißt,  was  Du  zu  tun
hast.

Du,  deutscher  Mann,  draußen  in  der  Front,  willst  Du
den  Greueln  des  Krieges  entgehen  und  die  Erfüllung  des  von
Dir  so  oft  gesungenen  Liedes:  „In  der  Heimat,  da  gibt's  ein
Wiederseh'n,“  raschest  erleben:  Du  weißt,  was  Du  zu  tun  hast.

Du,  Vater  und  Mutter,  Bruder  und  Schwester,  Bräutigam
  und  Braut,  Freund  und  Freundin,  Verwandte  und  Bekannte,
  Nachbar  und  Gefährte,  Kinder  alle,  wollt  Ihr  den
Frieden  und  seine  Segnungen:  Ihr  wißt,  was  Ihr  zu  tun
hab#.  Beseitigt  alles,  was  die  Erfüllung  dieses  Eures  Herzenswunsches
  unmöglich  macht.  Bereitet  dem  Frieden  den  Weg,
machet  richtig  seine  Steigel

Tue  es  Gott  zuliebe,  tue  es  Dir  zuliebe,  tue  es  Deinem  Nächsten
  zuliebe,  iue  es  Deinem  Vaterlande  zuliebe,  tue  es  Deinem
Kaiser  zuliebe,  dessen  Persönlichkeit  allein  schon  Dir  eine  Bürgschaft
  für  den  Sieg  Deutschlands  sein  därf.  Denn  Gott,  der  Herr,
wird  Deinen  Kaiser  nicht  in  die  Hände  seiner  Feinde,  sondern
diese  in  die  Hände  Deiues  zu  noch  großen  Dingen  berufenen
Kaisers  geben.  Achte  wohl  auf  sein  Beispiel  und  sein  Wort,
mit  welchem  er  bittet,  daß  jeder  Deutsche  in  ein  perfönliches
Verhältnis  zu  Jesus  kommen  möge.  Merkt  doch  das!

Du,  oberste  Korperation  des  deutschen  Volkes,  bewilligst  zur
Erhaltung  und  Rettung  des  Vaterlandes  eine  Kriegsanleihe  nach