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der  andern.  Bewillige  in  Deiner  nächsten  Sitzung  doch  auch  ein—
mal  öffentlich  und  einstimmig  vor  aller  Welt  Gott  die  Ehre,  damit
  das  Wort:  „Wir  Deutsche  fürchten  Gott  und  sonst  nichts  auf
der  Welt,“  nicht  nur  eine  leere  Phrase  ist,  indem  du  bekennest:
„Die  Hilfe  Deutschlands  steht  im  Namen  des  Herrn,  der  Himmel
und  Erde  gemacht  hat.  Wir,  die  Vertreter  des  deutschen
Volkes,  erwarten  den  Sieg  und  Frieden  von  Gott.  Gelobt
sei  der  Herr,  der  uns  nicht  zum  Raub  in  die  Zähne  unserer
Feinde  gibt“  —  oder  wie  Du  selbst  Deine  diesbezügliche  Huldigung
  formulieren  willst.

Das,  deutsches  Bolk,  fordere  einmütig  von  Deiner  obersten
Korperation,  die  Dich  vor  der  Welt  zu  vertreten  hat  und  ruhe
nicht,  bis  es  geschehen  ist.  Denn  Gott  will  es.  Es  wird  Dir
mehr  nützen,  als  alle  Kriegsanleihen  zusammen  d.  h.  wenn  Du
fünfzig  Milliarden  auf  einmal  bewilligst.  Denn  Du  wirst  alsdann
  keine  Kriegsahleihe  mehr  nötig  haben.

Auf  darum,  deutsches  Volk,  mache  auf  diese  Weise  doch  einmal
  eine  Friedensanleihe  bei  deinem  Gott  und  Herrn!  Nabe
dich  Ihm  mit  dem  Gelöbnis:  „Wir  Deutschen  wollen  in  Zukunft
sein  ein  einig  Volk  von  Brüdern,  ohne  konfessionelle  und  parteiische
  Zerwühlung  und  uns  einzig  und  allein  von  der  Devise  leiten
lassen:  Gebet  dem  Kaiser,  was  des  Kaisers,  Gott,  was  Gottes
und  dem  Volke,  was  des  Volkes  ist.“  —  Und  die  Friedensanleihe,
  die  Dir  der  Herr,  Dein  Gott,  mit  Freuden  sofort  bewilligen
  wird,  darfst  Du  unkündbar  behalten,  so  lange  Du  Dich  ihrer
würdig  erweisest,  nicht  wieder  wirst,  was  Du  vor  diesem  Kriege
warst.  Hüte  Dich  vor  einem  solchen  Rückfall!  Du  kämest  nicht
mehr  so  glimpflich  davon.

So  preise  nun  die  Gnade  Gottes,  der  Dir  den  Frieden  schenken
  will  und  beherzige  das  Wort  Deines  Kaisers,  daß  jeder  Deutsche
  in  ein  persönliches  Verhältnis  zu  seinem  Heiland  kommen
möge.  Denn  das  ist  der  einzige  und  kürzeste  Weg  zum  heißersehnten
  Frieden.

Daß  Du  in  dieses  gewünschte  und  wünschenswerte  Verhältnis
  zu  Deinem  Heiland  kommst,  kängt  ja  wohl  von  Deinem  freien
Willen  ab,  aber  es  ist  auch  sehr  Deine  Pflicht.  Denn  weit  mehr
als  von  den  „Vätern“  und  dem  „Vaterland“  gilt  hier  das  entsprechend
  umgewandelte  Wort:  „Was  Du  ererbt  von  Deinem  Heiland
  hast,  erwirb  es,  um  es  zu  besitzen.  —  An  Ihn,  den  Teu-