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An  Alle!

Tut  Buße,  denn  das  Himmelreich  ist  nahe
Zum  großen  zweiten  Mal  und  letzten  Mal.
Wer  glaubt  und  nicht  glaubt  nach  Verdienst  empfahe:
Des  Himmels  Seligkeit,  der  Hölle  Qual.  —

Tu'  Buße,  Welt,  und  laß  die  eitlen  Dingel
Gott  pflüget  jetzt  die  Erde  um  und  um.
Tu'  Buß,  acht'  seine  Gnade  nicht  geringe
Und  glaube  an  das  Evangelium!

Ans  Evangelium  der  Vaterliebe,
Dee  züchtigend  die  Kinder  zu  sich  zieht.
Das  Weltenleid  entspringt  dem  Sündgetriebe,
Das  Weltenglück  des  Gotteskinds  Gemüt.

Die  blut'gen  Furchen  wollen  Furcht  dich  lernen

Vor  dem,  der  Leib  und  Seel  verderben  kann.

Tu  allen  Baalsdienst  schnell  von  dir  entfernen

Und  öffne  deine  Augen  weit:  Kind,  Weib  und  Mannl
Denn  bald  Ihr  wollt,  dürft  Ihr  ein  Wunder  sehen

Im  Westen  auf  Europas  blut'gzem  Feld,

So  groß,  wie  es  am  Karmel  einst  geschehen.

„Der  Herr  ist  Gott!“  Das  lerne  draus,  o  Welt!  —
Und  wenn's  gescheh'n  —  das  Himmelreich  war  nahe

Zum  großen  letzten  Mal  in  großer  Zeit.

Der  Glaub  und  Unglaub  nach  Verdienst  empfahe:

Der  Hölle  Qual,  des  Himmels  Seligkeit.

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