Dorwort.  VII

urteilen  und  Unwissenheit  umgebene  weibliche  Geschlecht  befreiend
und  erhebend  einzuwirken.  Diejenigen,  die  unser  Buch  mit  reinem
Sinn  und  vorurteilslosem  Geiste  prüfen,  wissen  auch,  daß  man
Gesundheit  und  Schönheit  nur  an  der  hand  der  Natur  wiederfinden
  kann,  daß  daher  auch  der  nackte  menschliche  Körper  nichts
Kbschreckendes  oder  Derbotenes  an  sich  hat,  sondern  nur  etwas
Ungewohntes  geworden  ist.  Don  diesem  Standpunkte  aus  prüfe
man  unsere  RKbbildungen  und  erfreue  sich  zuerst  an  unseren  nackten
Kindern,  welche  den  Sinn  für  Natürlichkeit  am  raschesten  zu
wecken  geeignet  sind.

Im  übrigen  wollen  wir  helfen  und  heilen  und
nicht  bloß  interessieren!

Möge  nun  das  Werk  für  sich  selbst  sprechen  und  die  Rufgaben,
  die  wir  uns  gestellt  haben,  erfüllen.

Dresden-Lroschwitz,  Maleritr.  18.

in  Zürich  promoviert.

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Vorroort
Zum  fünffen  Hunderftaufend.

rlo

enige  Jahre  nach  dem  Erscheinen  unseres  Buches  sind
wir  schon  beim  fünften  Hunderttausend  angelangt.  Sehn
srremdsprachige  Ubersetzungen  liegen  vor  uns,  bis  in
·-  ferne  Weltteile  lesen  Frauen  die  „Hausärztin“  in  ihrer
Mmuttersrache  und  werden  angeregt,  über  hygienische  Mißbräuche
nachzudenken,  die  leider  in  keinem  Lande  fehlen.
Kbermals  haben  Verlag  und  Kutorin  keine  Anstrengungen
gescheut,  Derbesserungen  und  Derschönerungen  des  Werkes  nach