Begleitwort

zur  750  000-Jubiläums-RHusgabe.

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1  Miederum  hat  die  Hhausärztin  ihren  Einzug  in  neue  Tausende
p#on  Familien  gehalten  und  ist  in  stärkerem  Absatze  als
je  zuvor  an  ihrem  /8  Million  =  Jubiläum  angelangt.
Uach  wie  vor  war  es  das  Bemühen  der  Derfasserin,
statt  einer  unfruchtbaren  Holemik  und  statt  der  Hervorhebung  heute
noch  vorhandener  Gegensätze  in  den  verschiedenen  heilmethoden  für
das  Haus  nur  praktisch  Derwendbares  und  durch  die  Erfahrung
Bewährtes  zu  bringen.  Ermüdende  theoretische  Zbhandlungen,
für  Laien  abstoßend  wirkende  bbildungen  aus  streng  wissenschaftlichen
  Merken  entnommen,  die  nur  für  das  uge  des  Krztes
bestimmt  sind  und  bei  kranken  Lesern  nur  Unheil  aurichten,  blieben
aus  der  Hausärztin  wie  bisher  ausgeschlossen.  Insbesondere  gilt
dies  für  die  Abbildungen  der  Geschlechtskrankheiten,  die  sich  in
der  letzten  dreistesten  Nachahmung  unseres  Werkes  ganz  besonders
breit  machen.  Kuch  hier  sei  daher  wiederholt,  daß  die  Hausärztin,
die  heute  in  13  Kultursprachen  Hhunderttausende  von  Familien
vernünftige  Gesundheitspflege  lehrt,  kein  ärztliches  Lehrbuch
ist,  sondern  ein  Hausbuch,  das  der  HFrauenwelt  gab,  was
ihr  bisher  von  weiblicher  geder  fehlte.  Die  dabei  von  einzelnen
ärztlichen  Gegnern  zutage  getretenen  Kufeindungen  kann  die  Derfasserin
  mit  ebensoviel  Entschiedenheit  wie  Ruhe  zurückweisen.  Sie
hat  die  Beweise  vor  sich,  wie  von  rückständigen,  den  großen  Reformbewegungen
  der  Ueuzeit  feindlich  gesinnten  Arztkreisen  gerade  unser
von  dieser  Seite  geschmähtes  Werk  als  Dorlage  zu  unlautersten
Uachahmungen  von  Titel,  ZQusstattung  und  Inhalt  benützt  wurde.
—  Eine  größere  Blöße  konnten  sich  unsere  Gegner  nicht  geben!  —
Auf  die  zuletzt  verflossenen  Jahre  zurückblickend  sei  noch
erwähnt,  daß  die  Hausärztin  auf  den  letzten  hugienischen  Zus-