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Haut.

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nur  im  unbekleideten  Zustande  nachweisbar  stattfinden,  bei  normaler  Erwärmung,

  bei  lebhaftem  Stoffwechsel.

Bei  Menschen,  die  sich  fürchten,  mit  entblößtem

  Fuß  auf  die  Dielen  zu  treten,  die  sich  nicht  genug  an  Kleiderschichten
leisten  können,  deren  Haut  infolge  häufiger  Überhitzung  schlaff,  infolge

Fig.  15.
Dickendurchschnitt  durch  die  Haut  mit  Haar  und  Talgdrüse.

1—6  Schichten  um  das  Haar.

p  Haarwurzel  auf  der  Papille
  aufsitzend.

A  Haarmuskel.

C  Lederhaut.

a  Unterhautfettgewebe.

b  Horrnschicht.

d  Schleimschicht.

G  Gefäße  der  Papillen.

v  Lymphgefäße  der  Papillen.
k  Außere  Hülle  des  Haares.

n  Haar.

i  Mark.

K  Schweißdrüse.
T  Talgdrüse.

mangelhafter  libung
geschwächt  ist,  ist
die  Hautatmung  fast

gleich  Null.  Durch
höhere  Temperatur,

lebhaftere  Blutbewegung
  wird  auch  die
Hauttätigkeit  stärker;
die  nackten  Wilden
haben  eine  viel  kräftigere
  Hautatmung,
scheiden  auch  viel  mehr
tiechstoffe  aus  als
die  bekleideten  Weißen
und  zwar  nicht  nur,
weil  sie  mehr  Bewegung
  haben,  sondern
weil  ihre  Haut  nicht
verkümmert  und  stets
der  freien  Luft  ausgesetzt
  ist.

Wir  haben  damit
die  Begründung  der
Luftbäder  gegeben,
über  welche  wir  später
noch  sprechen  werden.

Es  bleibt  uns  noch
übrig,  die  Beschaffenheit
  des  Schweißes
mit  einigen  Worten
zu  erörtern.  Er  ist
meist  säuerlich  reagierend,
  von  salzigem
Geschmack  und  ganz

verschiedenem  Geruch,  besteht  hauptsächlich  aus  Wasser,  Kochsalz,  Fetten
und  Fettsäuren,  sowie  anderen  Blutsalzen  in  geringen  Mengen;  Harnstoff,
ebenso  andere  zeitweilige  Bestandteile  des  Blutes  sind  auch  im  Schweiß

zu  finden.

Stark  riechende  Blutgase  und  Farbstoffe  finden  sich  besonders