Nahrungsmittel.  111

Man  trinkt  Alkohol  in  der  Freude  und  im  Schmerz,  in  Krankheit  und
Gesundheit,  in  der  Jugend  und  im  Alter;  man  trinkt  ihn  zu  allen  Zeiten,
und  da  die  Enropäer  den  Alkohol  auch  dort  einführten,  wo  sie  ihre  Kultur
hinbrachten,  so  trinkt  man  ihn  auch  in  Amerika  wie  in  Australien,  in  Afrika
wie  in  Asien.  Wie  sehr  muß  ein  Stoff  das  Nervenleben  berühren,  dem  Gaumen
schmeicheln  (dafür  sorgen  die  aromatischen  Bestandteile  der  Weintraube,  des
Malzes  und  Hopfens  usw.),  angenehme  Täuschungen  vorgankeln,  daß  er
solchen  Einfluß
  erzielen
solche  Vr.
den  konnte!!
Und  so
kommt  es  IMCC“[E[’N  )
auch,  daß  in  ·
Kinder  schon
alkoholsüchtig
  geboren
werden,  weil
ihre  Eltern
ein  vom  Alkohol
  durchseuchtes

  Blut

hatten,  daß  ·
sie  offene  und
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Gebrechen  Risios

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anihren  Vor-  Fig.  45.  Ein  Glas  Bayerisch  Bier  Kulmbacher)  mit

fahren  ver-  prozentnalen  Angaben  seines  Alkohol-,  Wasser=  und
Nährstoffgehaltes.

schuldet  hat

(sie  sind  geistig  minderwertig  und  nervenschwach),  und,  wenn  sie  auch  zu  trinken
beginnen,  zu  frühem  Tode  verdammt  sind.  Unzählige  Existenzen  haben  dieses
Los!  Die  Sterblichkeit  der  Säuglinge,  die  Minderwertigkeil  der  Jünglinge
und  Jungfrauen  sind  in  ungezählten  Fällen  auf  Väter  und  Groswäter  zurückzuführen,
  die  ihr  ganzes  Leben  lang  stets  ihr  „gutes“  Bier  tranken,  ihren
„echten“"  Wein  und  als  anständige,  wohlbestallte  Männer  auch  manches  heimliche
Räuschchen  hatten.  Von  ansgebildeten  Säufern  aber,  die  Hab  und  Gut  und
Ehre  im  Alkohol  ertränkten,  haben  wir  nur  blödsinnige  und  verkrüppelte
Kinder.  Die  so  häufigen  Schlagflüsse,  Arterienverkalkung,  Herzverfettung,  der