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mit  ihrem  Nebel  und  den  Ausdünstungen  der  zahlreichen  Wohnungsstätten  eine
ungünstige  Rückwirkung  hat.  Kräftige  Naturen  empfinden  solche  Unterschiede
der  Luftbeschaffenheit  nicht;  schwächliche  und  empfindliche  aber,  z.  B.  Herz=  und
Lungenkranke,  werden  davon  sehr  beeinflußt.  Das  „Leben“  wird  ihnen  tatsächlich
durch  die  Höhenluft  leichter  gemacht.

Von  nicht  geringerer  Bedeutung  ist  der  Staub,  den  wir  mit  der  Luft  einatmen.
  Wenige  wissen,  was  Staub  eigentlich  ist.  Nägeli  gibt  an,  daß  es  dreierlei
  Arten  von  Stanb  gebe:  sichtbare  größere  Stäubchen,  die  man  mit  bloßem
Auge  wahrnimmt;  „Sonnenstäubchen“  (Fig.  51),  die  man  erkennt,  wenn  die  Luft
von  einem  Sonnenstrahl  beleuchtet  wird,  und  unsichtbare  Stäubchen,  die  aus  Bakterien
  und  Rauch  bestehen  (kleinste  Lebewesen  und  feinste  Kohlenteilchen).  Die
sichtbaren  Stäubchen  bestehen  aus  winzigen  Teilchen  aller  der  Gegenstände,  die

Ort  und  Zeit  der  Messung:  Staub  in  Milligramm  auf  einen  Kubikmeter  Luft:
“  .

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Wetter:

bei  trockenen
Wetter:

bei  regneris  chem

In  Paris:

1  bei  regnerischem
Auf  dem]  Wetter:

Lande:  1.  bei  trockenem
Wetter:

Fig.  52.  Staubgehalt  der  Luft.  Nach  Angaben  von  Alssandter.

uns  umgeben  und  durch  Reibung,  Erschütterung  und  Druck  beständig  abgenützt
werden.  Bei  genauer  Untersuchung  unseres  Staubes  finden  wir  darin  Teile
unserer  Kleider,  Schuhe,  Möbel,  der  Dielen  und  Mauern,  noch  mehr  aber  Erde
und  abgeriebene  Steinmassen  von  der  Straße  her.  Jeder  vorübergehende  Lastwagen
  wirbelt  letztere  in  die  Höhe  und  erzeugt  eine  große  Menge  Staubz  jeder
Jußtritt,  den  wir  tun,  erzeugt  Staub,  wenn  auch  nicht  sichtbar  oder  faßbar.
Woher  käme  auch  die  Abnutzung  unserer  Geräte,  das  „Fadenscheinigwerden“
ursprünglich  dicht  gewesener  Stoffe?  Jede  abgestoßene  Ecke  an  den  Möbeln,  jede
abgetretene  Treppenstufe,  jeder  zerrissene  Schuh  liefert  sein  gut  Teil  zur  Erzeugung
  jenes  Staubes,  den  die  Hausfran  ziemlich  nutzlos  tagtäglich  bekämpft.
Daraus  geht  auch  hervor,  daß  er  sich  zur  Einatmung  eigentlich  sehr  wenig  eignet,
und  erklärlich  wird  es,  warum  die  Lungen  Erwachsener  ihre  reine,  rötliche
Färbung  verlieren  und  grau,  ja  sogar  schwärzlich  geworden  sind.  Die  eingelagerten
  Staubteilchen,  besonders  die  oft  massenhaft  eingeatmeten  Kohlenteilchen
(Ruß),  die  unsere  Kamine  in  den  Städten,  unsere  Zimmerlampen  usw.  liefern,
bewirken  diese  Verfärbung.  Natürlich  greifen  sie  schwaches  Lungengewebe  an
und  legen  unter  Umständen  den  Grund  zur  Lungenschwindsucht.

Je  mehr  wir  uns  von  zusammengedrängten  menschlichen  Wohnstätten  entfernen,
  je  mehr  wir  Ebenen  verlassen  und  ins  Gebirge  gehen,  desto  staubfreier