276  Über  die  Bestimmung  des  Geschlechts.

Behandlung  wird  dann,  wenn  man  im  übrigen  Dr.  Vogels  Verhaltungsmaßregeln
  befolgt  (siehe  seine  Schrift)  sicher  oft  an  das  ersehnte  Ziel  führen.
Da  bekanntlich  das  Geschlecht  der  Frucht  erst  am  Ende  des  zweiten
Monats  erkenntlich  wird,  so  sind  sicherlich  auch  Einflüsse  während  dieser  zwei
Monate,  die  nur
das  Seelenleben
der  Mutter  berühren,
  von
größtem  Einfluß
auf  die  Entwicklung
  derselben,
und  man  müßte
gerade  dieser  Zeit,
der  gewöhnlich  so
geringe  Aufmerksamkeit
  geschenkt
wird,  die  allergrößte
  Beachtung
einräumen  und
die  Lebensweise
in  bezug  auf  Ehe
und  Ernährung,
Trennung  der
Gatten  oder  Zusammenleben
  derselben
  systematisch
  regeln.
Wer  sich  über
diese  hochinteressanten
  Verhältnisse,
  die  ja  noch
mancher  Ergänzung
  bedürfen,  ge-·

  »  .;-s·  ·—--  nauer  unterrich—
Fig.  176.  Gebärmutter  unmittelbar  nach  der  Geburt.

An  ihrem  Grund  sitzt  noch  der  Mutterkuchen,  von  dem  die  Nabel-  ten  will,  der  lese
schnur  herabhängt.  nicht  nur  Vogels

Buch,  sondern
auch  die  Schriften  von  Swift  und  das  Büchlein  von  Dr  Hinz:  „Die  Rätsel
der  Entstehung  und  Entwicklung  des  Menschen  und  deren  Lösung“,
ferner  von  Friedrich  Robert:  „Knabe  oder  Mädchen“.  In  unterhaltender  Weise
erklärt  Dr.  Hinz  die  Entstehung  der  Vererbung  väterlicher  und  mütterlicher  Eigenschaften.
  Es  ist  ja  bisher  tatsächlich  vollständig  rätselhaft  geblieben,  wie  beispiels-C



6½).  dnn-