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Bekanntlich  vermittelt  der  Mutterkuchen,  die  Plazente,  die
Ernährung.  des  Kindes  durch  die  Mutier;  die  Nabeischnur
enthäst  deshale  zu-  und  ablührende  Gelässe  und  bewalut  dem
kKinde  in  dem  Fruchtwesser  freie  Beweglichkeit.  Betrachtet
man  auf  miserem  Büde  das  obere  Ende  der  Nebelschnur,  50
bemerkt  men  zwei  rat  gezeichnete.  und  ein  blaues  Geläss;  die
blauen  leiten  des  verbrauchte  Blut  in  den  Muttereuchen'  zurück,
  die  roten  führen  krisches,  arterielles  Blut  dem  Kinde  zu.
(Iin  Wirklichkeit  unterscheiden  ich  die  Adern  in  ihrer  Eirbung

nicht  so  wesenllich.)  Die  zwei  roten  münden  in  die  runtere

aulsteigende  Horta  („Bauchsorta“),  wesche  in  das  Herz  führt.

aul  dem  Büde  aber  von  Leher  und  Magen  verdeckt  wird.

Die  „Nabelvene-  geht  an  gie  Hinterseite  der  Leber,  und.  mit
deren  Bluiinhalt  in  die  untere  Hohlrene.  Zwischen  Lunge

und  Herr  ist  ierner  die  Thyniusdrũse  zu  bemerken,  jenes.
merkwürdie  Organ,  das  lengam  verschwindet:  und  bis  zum

3.  Lebensjahr  meist  keine  Spuren  mehr  hinterlässt.  Ihre

«  Bedeutung  ist  der  Wissenscheit  bis  heute  noch  meht:  recht

klar.  Darüber  ist  die  kleine  Schilddrüse  und  der  Kehlkopl-  zu
schen.  —  Sobald  der  Blutzuliuss  durch  die  Nabelschmur  aufhört,
  was  solort  mit  der-  Abtrennung  derselben  geschieht.  beginnt
  die  Almung  des  Kindes  (die  im  Mutterleibe  noch

rühte),  die  Lungen  füllen  slch-  mehr  mit  Blut,  und  es  tritt

eine  Anderung  im  Kreislaufe  des  Kindes  ein  Von  diesem
Augenblicke  an  führt  das  Kind  ein  selbständiges  Leben  mit
eigenem  Stollwechsel.  Einnshmen  und.  Kusgaben  und  kann

jetzt  erst  den  Titel.  „Mensch“,  erhalten.  6

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