Biologie  —  Birne.  517

verschiedener  Länge,  Breite  und  Dichtigkeit.  Zu  Wundverbänden  gebraucht  man
jetzt  fast  ausschließlich  die  weiche  und  durchlässige  Gazebinde,  die  sich  allen
Körperformen  leicht  anschließt  und  Ausdünstungen  durchläßt.  Für  feuchtwarme
Packungen  eignet  sich  die  Ilane  lbinde,  welche  die  Wärmeausstrahlungen  zurück--

  -  »  hält,  zur  Aufsaugung  Gaze-,  Baumwollstoff=
  oder  Leinenbinden.  (Siehe

rlt  —’.

*s  5%  „Menstruationsbinden“.)
eo-  #cm—  Beifolgende  Abbildungen  zeigen
|  uns  die  einköp-1

  fige  Binde  in  auf.
gerolltem  Zustand,  —
die  aufgerollte  Aufgerollte  Biude.
zweiköpfige,  die
sogenannte  T-Binde,  welche  Verbände
am  Beckenboden  festhalten  soll  und
aus  verschiedenen  Stoffen  hergestellt  wird,  und  die  Leibbinde,  die  vorübergehend
  als  Stütze  dient.  Fig.  295  zeigt  uns  das  Anlegen  einer  feuchten
Zirkelbinde  um  den  Arm,  welcher  dann  eine  trockene,  wollene  folgt,  um
Wärme  zu  sammeln;  Fig.  297  eine  geschwollene,
blangewordene  Hand,  die  entstanden  ist,  nachdem
man  die  Arm-  .-binde
  zu  fest  angelegt
  hatte.  Man
muß  also  übermäßigen
  Druck
stets  verhüten.
Das  Anlegen  von  Verbänden  und  tadellosen  Packungen  braucht
Ubung  und  erfordert  Genanigkeit.  Ihre  sorgfältige  Reinigung  bei  wiederholtem
  Gebrauch  ist  dringend  geboten.  Gazebinden  müssen  nach  Beschmutzung
  fortgeworfen  werden.

Fig.  298.  Tinde.

Fig.  299.  T.Vinde.  Fig.  302.  Einköpsige  Vinde.

Biologie  bedeutet  die  Lehre  von  allem
Lebenden,  sie  zeigt  den  1  Zusammenhang  der
Lebenserschei-  —  —
nungen  und
gibt  ihre  Begründung.


Fig.  300.  Durchlässige  Leibbinde.  Birne.  Fig.  303.  Zweiköpfige  Vinde.
Diese  Baumfrucht

  hat  eine  weniger  treibende  Wirkung  als  der  Apfel;  die  harten  Sorten

enthalten  aber  viele  Holzteile;  daher  sind  sie  schwer  verdaulich  und  bei  Magenund

  Darmleiden  nicht  geeignet.  Birnenkompott  ist  köstlich,  und  der  Birnensaft

ist  für  Ledende  eher  anzuwenden  als  die  ganze  Frucht.