Anhang.  357

duoiqu’elle  montre  maintenant  des  dispositions  meilleures  qu’au
Commencement  des  négociations,  elle  est  loin  d'agir  avec  la
fermeté,  quw’il  eut  é6té  si  désirable  et  si  naturel  de  trouver  en
elle.  La  froideur  et  je  puis  dire  Pindifférence  avec  lesquelles
elle  traite  une  question  qui  intéresse  FEurope  à  un  si  haut
Point  sont  véritablement  dignes  d’étre  remarquées.  Pour  nous,
nous  ne  Ccesserons  pas  de  faire  les  plus  grands  efforts  pour
due  les  sacrifices  auxquelles  le  Roi  de  Saxe  sera  obligé  soient
moins  nombreuses  et  tout  ce  due  nous  n’'aurons  pas  obtenu
pour  lui,  il  aura  6té  absolument  impossible  de  Fobtenir.“

v.  Globig  an  Einsiedel,  Wien  7.  Juni  1815:  „  .  In
einer  Unterredung  unter  vier  Augen,  die  ich  mit  dem  Fürsten
Metternich  hatte,  versicherte  er  mir,  daß  Osterreich  entschlossen  sei,
die  Bundesacte  zu  unterzeichnen,  selbst  wenn  etliche  deutsche  Staaten
zögern  sollten  es  zu  thun.  Da  er  bei  dieser  Gelegenheit  von  der
Idee  sprach,  die  aufs  Tapet  gebracht  worden  war,  einen  besondern
Bund  der  süddeutschen  Staaten  zu  bilden,  so  glaubte  ich  ihm
bemerken  zu  müssen,  daß  ich,  obgleich  ich  keine  Befehle  meines
Hofes  in  Betreff  dieses  Punktes  hätte,  dennoch  nicht  zweifelte,
daß  im  Fall  ein  solcher  Bund  in  Frage  käme  oder  daß  im  allgemeinen
  die  Pläne  des  österreichischen  Hofes  in  diesem  Punkte
nicht  völlig  in  Übereinstimmung  wären  mit  denen  Preußens,  der
sächsische  Hof  geneigt  sein  würde  sich  vorzugsweise  dem  Verhalten
Osterreichs  anzuschließen.  Fürst  Metternich  erwiderte  mir  hierauf,
er  könne  Sachsen  nur  rathen  sich  in  einem  solchen  Falle  an
Osterreich  anzuschließen,  indem  er  mir  versicherte,  daß,  wenn  eine
solche  Angelegenheit  in  Frage  käme,  Osterreich  sich  beeilen  werde,
vor  allem  dem  sächsischen  Hofe  davon  Mittheilung  zu  machen,
aber  daß  in  Erwägung,  daß  besondere  Bündnisse  zwischen  dem
Norden  und  dem  Süden  von  Deutschland  nur  einen  neuen  Krieg
vorbereiten  könnten  und  daß  ein  Nordbund  wahrscheinlich  in  eine
Suprematie  Preußens  ausarten  werde,  man  der  Ansicht  sei,  daß
ein  Bund  des  ganzen  Deutschlands  gegenwärtig  das  geeignetste
Arrangement  sei  um  die  Ruhe  Deutschlands  aufrecht  zu  erhalten