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Als  selbstverständlich  wird  hierbei  vorausgesetzt,  daß  die
Wieberinstandsetzung  der  Bergwerke  des  Nordens  und  bes
Pas-de-Calais  mit  allem  Nachdruck  betrieben  wird.

.  §3.

Deutschland  liefert  an  Belgien  zehn  Jahre  lang  acht

Millionen  Tonnen  Kohlen  jährlich.

Deutschland  liefert  an  Nalien  nachstehende  Höchstmengen
an  Kohle:

Juli  1919  bis  Juni  1920:  4½  Millionen  Tonnen,

mM1920  „  „  1921:  6  2
»18921  -2130922:  7½  2  "
·  1922  „  1923:  8  2  "
:  1923  „  ?  1924:  8½  "

und  in  jedem  der  fünf  folgenden  Jahre  8½  Millonen
Tonnen.

Wenigstens  zwei  Drittel  der  Cieferungen  müssen  auf  bem
Landwege  erfolgen.  ·

§5.

Deutschland  liefert  an  Luxemburg,  wenn  der  Wlebergutmachungsausschuß
  ein  entsprechendes  Verlangen  stellt,  eine
jährliche  Kohlenmenge  gleich  derjenigen,  die  Luxemburg  vor
dem  Kriege  an  deutscher  Kohle  jährlich  verbraucht  hat.

5s  6.
Die  Preise,  für  die  auf  Grund  bes  vorstehenden  Bezugsrechts
  gelieferten  Kohlenmengen  sind  folgende:

a)  Lieferung  mit  der  Bahn  oder  zu  Wasser.
Der  Preis  stellt  sich  wie  der  deutsche  Preis  frei
Grube,  den  die  deutschen  Reichsangehörigen  zahlen,
unter  Hinzurechnung  der  Fracht  bis  zur  französischen,
belgischen,  italienischen  oder  luxemburgischen  Grenze;
doch  darf  der  Preis  frei  Grube  den  Dreis
frei  Grube  der  britischen  Ausfuhrkohle  nicht
übersteigen.  Falls  es  sich  um  belgische  Bunkerkohle