142  Die  Gemeindebesteuerung  im  Großherzogtum  Baden.

von  Reben  (ca.  8  ha).  .  .  3068  Mk.

„  Gärten  (ca.  14  hoh)  498

„  Baumpflanzuugen  193

„Eisweihern  ..  ...  390

Allmend  und  sonstigen  Platen  4852

von  Waldungen  (ca.  3250  ha)  2080  829
„  Grundberechtigungen  (Holzberechtigung  des!  im  Jahre

1905  erworbenen  Gassenbauernhofes  in  Hofsgrund)  254  „

An  Kapital=  und  Forderungszinsen  (§8  4)  wurden  vereinnahmt:
von  Güterkaufpreisen  ..  8947  Mik.
„  vorübergehend  angelegten  Kopitalien  Cinfolge  der  unvorhergesehenen
  Vergebung  der  2.  Hälfte  des  1903  er
Anlehens  konnten  größere  Anlehensbeträge  längere
Zeit  verzinslich  angelegt  werden)  .  ..  .  77942
„  sonstigen  Forderungen  einschließlich  der  Verzugszinnen
  987  „

Aus  dem  Verkauf  von  Vieh  und  anderen  Fahrnissen  (§  5)  wurden  7  798
Mk.,  aus  Jagden  und  Fischereien  (§  6)  7217  Mk.  erlöst.  Aus  Steuern
(§  10)  wurden  insgesamt  1602074  Mk.  erzielt,  und  zwar  aus  Umlagen  und
Umlagenachträgen  1  181  906  Mk.,  Verbrauchssteuern  300  455  Mk.,  Verkehrssteuerzuschlägen
  113  580  Mk.  und  Warenhaussteuer  6  181  Mk.  An
sonstigen  Einnahmen  sind  weiter  noch  hervorzuheben:  die  Gebühren  und
Beiträge  zu  öffentlichen  Einrichtungen,  Strafen  und  Taxen  (§  7)  mit
insgesamt  272  115  Mk.,  von  der  Schule  (5  8):  Erträgnisse  der  Schulpfründen
  einschließlich  der  Beiträge  von  Stiftungen  und  privatrechtlich
Verpflichteten  und  Schulgeld  usw.  38  864  Mk.,  Bürgergenußauflagen
(§  9)  485  Mk.,  die  Sparkassen=  und  Beurbarungsüberschüsse  für  gemeinnützige
  Zwecke  139  000  Mk.,  die  Ablieferungsbeträge  der  Kasse  des
Elektrizitätswerkes  und  der  Straßenbahn  149  883  bzw.  149  466  Mk.,
der  Friedhofkasse  59  349  Mk.,  der  Gas=  und  Wasserwerkskasse  473  000
bezw.  366  395  Mk.  und  der  Volksküchenkasse  1000  Mk.  usw.

Von  wachsender  Bedeutung  für  die  Gestaltung  des  Gemeindehaushalts
  sind  die  gewerblichen  Unternehmungen  in  den  größeren
Städten,  deren  Erträgnisse  in  ziemlich  weitem  Umfang  zur  Bestreitung
allgemeiner  Gemeindebedürfnisse  herangezogen  werden.  Aus  nachstehender
Ubersicht  für  die  Stadt  Karlsruhe  ist  ersichtlich,  auf  welche  Zweige
des  Gemeindebetriebs  und  auf  welche  Gemeindeanstalten  die  Einnahmen
des  Jahres  1905  im  Gesamtbetrage  von  7169  317  Mk.  sich  hauptsächlich

1

1

'V’

1

L

oL