noch  1912

12.  Nov.  Grolie  belgische
Militärvorlage,  He  die
Kriegsstärke  der  Armee
von  180006  auf  340000
»lann  bringen  zoll.

17.  Dez,  Beginn  der‘
Botschafter-Konferenz  |
in  London  über  die:

4

albanische  Frage.  |
50

24.  Sept.

Okt.  Sasonow  in  Berlin,

Tod  des  deutschen
Botschafters  in  Londen,  Frhro.
|  Marschall,  Nachfolger:  Fürst
|  Lichnowsky,

Albanien.

18.  Okt.  Friede
zuL.ausanne  mit

der  Türkei,

21.  Okt.  Besprechungen  zwischen
Graf  Berchtold  und  San  Giulfano
zu  San  Rossore:  Binigung  über

Nov,  Polncart  eringert
  Tittoni  an
das  französisch

|  italienische  Ab«

kommen  von  1902,
„kraft  dessen

|  Frankreicı  das

Recht  habe,  fürden
Fall  eines  Krieges
mit  Deutschland
und  Österreich  auf
die  Neutralität
Italiens  zu  rechnes.
  1124]

5.  Dez.  Erneuerung  des  Dreibundes.  [125]

6.  fort,  Admiral  Limpus
erhält  vom  Sultan  das
Kommandeo  über  die  türkische
  Flotte,

Sept.  Sasonow  in  Balmoral.


König  Georg:  Die  Eng-Jänder
  würden  im  Falle  eines
Kroges  nicht  nur  die  deutsche
Kriegsfiotte,  sondern  au  die
deuzsche  Handelsllotte  vernichten,
  {»'Wir  werden  jedes
deutsche  Handelssciff  ver»
senken,  das  in  unsere  Hände
kommt.  Grey:  "England
würde  gegebenenfalls  alles
daran  setzen,  um  der  deutschen
  Machtstellung  den  fühle
barsten  Schlag  zuzufügen.«
Er  bestätigt  das  Vorhandensein
  eines  englisch-französischen
  Abkommens,  wonach
England  sich  im  Falk  eines  |
Krieges  mir  Deutschland  ver=  |
pflichter  habe,  Frankreich  nicht
nur  zur  dee,  sonderg  auch  auf
dem  Kontinent  durch  Lan»
dung  von  Truppen  zu  unter
stützen.  [128]

Sept.  English-franzö»
England  übernimmt  im
französischen  Nardkäste,
wird  ganz  in  das  Mitrel-Noy,
  Grey  zum  russischen
Botschafter.  Sofortiges  Ein--treten
  Englands  in  einem
Kriege  auf  seiten  Ruflands
hätte  zwei  Voraussetzungen:
»t.  daß  dur  akılves  Eingreifen
  Frankreichs  dieser
Krieg  zu  einem  allgemeinen

&amp;  2,  daß  es  durdaus
notwendig  sei,  dab  die  Verantwortung
  für  den  Angriff
auf  den  Gegner  falle...  Es
sei  daher  notig,  den  agressiven
  Charakter  der  österreichishen
  oder  deutschen
Polltik  möglichst  klar  hervortreten
  zu  lassen.«e  [127]

22./23.  Nov.Briefwechsel
schen  Botschafter;  Ab»
tige  Waffenhilfe  Englands
eines  unprovozierten  Änoder
  eines  »Ereignisses,
den  bedrohte«.  [128]