— 136 — nach erfülltem 35., jedoch vor erfülltem 36. Dienstjahre n#n H" 36. 37. /100, 727. 38. 3/100 38. 39. 7910°, 39. = 40. und weiter 3 des nach der Bestimmung im Eingange ermittelten Einkommens. Bei der Aussetzung von Pensionen werden überschießende Bruchtheile einer Mark auf volle Mark abgerundet. Die höchste Pension soll nicht mehr als 7200 jährlich betragen. Die Pensionen der zur Zeit des Inkrafttretens des gegenwärtigen Gesetzes bereits in Ruhestand versetzten Geistlichen erleiden durch dieses Gesetz keine Aenderung. & Die nach § 3 Absatz 1 des Gesetzes, die Emeritirung der evangelisch-luthe- rischen Geistlichen betreffend, vom 8. April 1872 bei Feststellung der Höhe des Amts- einkommens zum Zwecke der Berechnung der Pensionen sowohl, als der Abentrichtungen zum geistlichen Emeritirungsfonds nach § 9 des angezogenen Gesetzes vom S. April 1872 in Anrechnung zu bringende freie Dienstwohnung kommt bei einem Einkommen bis einschließlich 3000 4 mit 450%, von übber 3000 600 00 in Ansatz. § 9. Geistlichen, welche vor ihrem Eintritt in das geistliche Amt öffentliche Schul- ämter im Königreiche Sachsen bekleidet haben, wird die in einem solchen öffentlichen Schulamte nach bestandener Wahlfähigkeitsprüfung oder nach Erlangung der Kandidatur für das höhere Schulamt oder der Theologie, sei es als ständiger Lehrer, sei es als Hilfs- lehrer oder Vicar verbrachte Dienstzeit vom erfüllten 25. Lebensjahre an auf die Dienstzeit im geistlichen Amte angerechnet. Desgleichen wird die Dienstzeit, welche die Geistlichen als Hilfsgeistliche oder Vicare im Königreiche Sachsen verbracht haben, ihnen, wenn sie später aus einem ständigen geist- lichen Amte in Ruhestand treten, nach bestandener Wahlfähigkeitsprüfung vom erfüllten 25. Lebensjahre an bei Berechnung der Dienstzeit angerechnet. Geistliche, welche a) ein geistliches Amt niedergelegt, um in anderer Weise ihr Fortkommen zu suchen, b) wegen eigenen Verschuldens ohne Pension entlassen worden sind, haben, wenn sie später angestellt worden sind, keinen Anspruch darauf, daß ihnen die vor ihrem Abgange oder vor ihrer Entlassung durchlebte Dienstzeit bei Berechnung der Pension in Anrechnung gebracht werde. Das evangelisch-lutherische Landesconsistorium im Ein- 1862. 22