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führer  Henderson  zum  Ausscheiden  aus  dem  britischen  Kahinett,
  weil  dieser  sich  zugunsten  der  Beschickung  der  Stockholmer
Friedenskonferenz  durch  Delegierte  der  britischen  Arbeiterschaft
eingesetzt  hatte.

Das  war  das  glorreiche  Ergebnis  der  Friedensresolution
nach  außen!

Nach  innen  aber  erzeugte  und  verbreitete  die  unselige
Friedensresolution  zunächst  die  erste  starke  Erschütterung  des
Glaubens  an  unsere  Sache  und  des  Willens  zum  Durchhalten:
dann  die  grundverkehrte  Meinung,  daß  irgendwelche  phantastischen
  Kriegsziele  des  Militärs,  der  Regierung  oder  des  Kaisers
das  wahre  Friedenshindernis  seien.  Sie  gab  dem  Kampf  um
den  Frieden  die  Richtung  gegen  die  Spitzen  des  Heeres  und  der
politischen  Leitung,  statt  gegen  die  Feinde,  deren  Kriegsziele  nur
nach  einer  völligen  Niederwersung  Deutschlands  zu  verwirklichen
waren.  Die  Erbitterung,  der  Zorn  und  die  Wut,  die  der  endlose
Krieg  im  deutschen  Volke  auslöste,  wurden  von  unseren  Feinden
auf  die  „Alldeutschen“,  die  „Annexionisten“,  die  „Militärpartei"
abgelenkt.  Es  kamen  dann  die  Tage  der  Vergötterung  Wilsons
  als  des  Künders  einer  neuen  Zeit  der  Gerechtigkeit  und
Menschlichkeit  zwischen  den  Völkern.  Es  kam  die  Versicherung
des  Herrn  Erzberger,  daß  er,  wenn  man  ihm  nur  gestatte,
mit  Lloyd  George  zu  verhandeln,  in  wenigen  Stunden  den
Frieden  herbeiführen  werde.  Es  kam  die  revolutionäre  Propaganda
  im  Heer  und  in  der  Flotte  mit  der  Parole:  „Der
Umsturz  ist  Friede.“  Ja  es  kam  die  lärmende  Interpellation
  der  revolutionären  Agitatoren  wegen  der  angeblich  von
Regierung  und  Heeresleitung  geförderten  alldeutschen
Agitation  im  Heer,  und  es  kam  zu  diesem  heuchlerischen
und  verbrecherischen  Treiben  der  demonstrative  Beifall
der  „Mehrheitsparteien  ',  der  den  Totengräbern  der
Ordnung  in  Heer  und  Staat  ihre  Unschuld  und  ihr  „Existenzrecht"
attestierte!  Und  schließlich  ist  die  Saat  des  Juli  1917  im  November
1918  fürchterlich  aufgegangen.

Es  ist  not  wendig,  heute  die  Augen  des  deutschen
  Volkes  auf  diese  Vorgänge  und  Zusammenhänge
  hinzulenken.  Der  Frieden  der  Schmach
und  Knechtung,  den  unsere  Feinde  unserm  Volk  auferlegt
haben,  nachdem  dieses,  betört  durch  unsinnige  und  verhängnisvolle
  Wahnideen,  sich  selbst  wehrlos  gemacht  und  in  die  Hand