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ben,  wie  damals  ganz  Deutschland,  aufgebaut  auf  das  Wort  des
für  den  U-Bootkrieg  verantwortlichen  Mannes,  des  Großadmirals
  von  Tirpitz,  der  einige  Monate  vorher  in  der  historisch
gewordenen  Wendung  von  dem  „Schleier  um  England“  die  unfehlbare
  Wirkung  des  geplanten  U-Bootkrieges  anschaulich  ausgemalt
  hatte.

Vergebens  sucht  Helfferich  in  seiner  Geschichtsklitterung
des  U-Bootkrieges  die  Zentrumsfraktion  gegen  Erzberger  auszuspielen.
  Was  bedeutete  die  Entschließung  des  Zentrums
  vom  7.  Oktober  1916?7  Nichts  anderes  als  das,
was  ihr  erster  Satz  wörtlich  besagt,  nämlich:  „Für  die  politische
Entscheidung  über  die  Kriegführung  ist  dem  Reichstage  gegenüber
  der  Reichskanzgler  allein  verantwortlich.“  Also  nicht,  wie
gerade  damals  von  verschiedenen  Seiten  sehr  energisch  versucht
wurde,  der  Obersten  Heeresleitung,  sondern  der  verfassungsmäßig
  allein  zuständigen  Persönlichkeit,  dem  Reichskanzler,  ist
die  Entscheidung  in  die  Hand  gelegt.  Nun  war  aber  damals  der
Reichskanzler  Bethmann  Hollweg,  wie  auch  dessen  Stellvertreter,
Herr  Helfferich,  gegen  den  U-Bootkrieg.  Die  Zentrumsresolution
war  also  gedacht  als  verfassungstreu  und  sachlich  begründete
wirksame  Unterstützung  der  verantwortlichen  Zivilgewalt.  Herr
Helfferich  hat  sich  diese  Unterstützung  damals  auch  gern  gefallen
lassen.  Das  hindert  ihn  nicht,  diese  Oktoberresolution  des  Zentrums
  des  Jahres  1916  aus  dem  Zusammenhang  zu  reißen  und
sie  gegen  Erzberger  zu  verwerten.

ScMharf  herausgehoben  werden  muß,  was  Helfferichs  Darstellung
  ebenfalls  zu  verdunkeln  sucht,  daß  nämlich  im  Dezember
  19  16  eine  vollkommen  neue  Situation  bestand.

Der  Hauptgrund,  weshalb  Erzberger  energisch  gegen  den
UBootkrieg  wirkte,  war  folgender:  Präsident  Wilson
hatte  eine  Friedensaktion  eingeleitet.  Deutschland  war  verftändigt.
  Erzberger  hielt  es  für  klug  und  korrekt,  diese  Friedens--  und
Vermittlungsaktion  Wilsons  nicht  zu  stören.  Er  sah  voraus,
welche  furchtbaren  Folgen  für  das  Endschicksal  des  Krieges  eintreten
  mußten,  wenn  man  Wilsons  in  keiner  Weise  aussichtslose
Bemühungen  dadurch  vernichtete,  daß  man  brutal  und  ohne  jede
diplomatische  Vorbereitung  mit  dem  Sturmruf  des  schrankenlosen
  U-Bootkrieges  die  bereits  stark  gereizte  öffentliche  Meinung
Amerikas  herausforderte.  Herr  Helfferich  kannte  damals  und
fennt  hoffentlich  auch  noch  heute  den  Zusammenhang.  Es  sei