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innern,  die  ich  mit  ihm  in  meinem  Zimmer  im  Reichstag  vor
seinen  Bestrebungen,  mich  durch  Herrn  v.  Payer  zu  ersetzen,  ge—
habt  habe  und  die  Herr  Erzberger  mit  stark  gerötetem  Kopf
verließ.

4.  Herr  Erzberger  will  meine  Entbehrlichkeit  voll  daraus  erkannt
  haben,  daß  ich  ihm  im  November  1918,  nachdem  er  den
Waffenstillstand  unterzeichnet  hatte,  „gestanden“  habe,  daß  die
von  mir  bis  zum  Juli  1918  geleiteten  Vorarbeiten  für  die  wirtschaftlichen
  Friedensverhandlungen  „von  gänzlich  anderen
  Voraussetzungen  ausgegangen  seien“.
Darauf  kann  ich  nur  antworten:  Auf  die  von  Herrn  Erzberger
im  Waffenstillstandsvertrag  geschaffenen  Voraussetzungen
  für  Friedensverhandlungen  hatte  ich  allerdings  meine
Arbeiten  nicht  eingestellt.  Eher  hätte  ich  mir  die  Hand  abhacken
lassen,  als  daß  ich  auch  nur  den  kleinen  Finger  zur  Vorberei-=tung
  eines  Erzberger-Friedens  gerührt  hätte.

5.  Herr  Erzberger  mag  sich  drehen  und  wenden,
  wie  er  will,  meine  Feststellung,  daß  er  die  den
moralischen  Zusammenbruch  einleitende  Friedensresolution  ohne
Vorwissen  des  ihm  Vertrauen  schenkenden  Reichskanzlers  und
im  Bunde  mit  der  Wiener  Politik  gemacht  hat,  wird  er  nicht
entkräften.

VI.

Nochmals  Herr  Dr.  Helfferich.
(Erzberger  in  der  „Deutsch.  Allg.  Zeitung“  v.  6.  Juli.)

Von  besonderer  Seite  wird  uns  geschrieben:
Staatsminister  Dr.  Helfferich  sucht  in  der  „Kreuz-Zeitung"“
vom  5.  Juli  (Morgenausgabe)  den  Ausgangspunkt  seiner  gegen
den  Reichsminister  Erzberger  geführten  Polemik  zu  verdunkeln.
Es  handelte  sich  um  die  Frage:  Ist  die  Reichsregierung,
bevor  die  bekannte  Friedensresolution  am  19.  Juli  1917  eingebracht
  wurde,  verständigt  worden,  oder  nicht?

Auch  die  stärksten  Ausdrücke  können  nichts  an  der  einfachen
Tatsache  ändern,  daß  Erzberger  vor  der  entscheidenden  Sitzung
die  Mitglieder  der  Reichsregierung,  namentlich  Herrn  von  Bethmann
  Hollweg  und  Herrn  Dr.  Helfferich,  informiert  hat.

Bereits  vor  dem  4.  Juli  ist  dies  geschehen,  und  zwar  u.  a.
in  einer  Konferenz  im  Reichsamt  des  Innern  unter  dem  Vorsitz