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des  Staatsministers  Dr.  Helfferich.  In  dieser  Konferenz  bewies
der  damalige  Abgeordnete  Erzberger  in  Anwesenheit  mehrerer
Abgeordneter  des  Zentrums  durch  ausführliche  Darlegungen,
daß  die  amtlichen  Berechnungen  über  die  Wirkungen  des  U-Boot—
krieges  falsch  waren.

Ebensowenig  ändern  die  stärksten  Ausdrücke  etwas  an  der
Tatsache,  daß  die  Friedensresolution  nicht  „im  Bunde“  und
noch  weniger,  wie  Dr.  Helfferich  zuerst  behauptet  hatte,  „auf  An—
stiften“  der  Wiener  Politik  eingebracht  worden  ist.

VII.

Ein  echker  „Erzberger“.
(Helfferich  in  der  „Kreuz-Zeitung“  vom  7.  Juli.)

„Die  „besondere  Seite'“  der  Deutschen  Allgemeinen
Zeitung“  schreibt  auf  meine  Feststellung  in  der  „Kreuz-Zeitung"
vom  5.  d.  M.:

„Staatssekretär  Dr.  Helfferich  sucht  den  Ausgangspunkt  zu
verdunkeln.  Es  handelte  sich  um  die  Frage:  Ist  die  Reichsregierung,
  bevor  die  bekannte  Friedensresolution  am  19.  Juli
1917  eingebracht  wurde,  verständigt  worden  oder  nicht?  —
Bereits  vor  dem  4.  Juli  ist  dies  geschehen,  und  zwar  u.  a.  in
einer  Konferenz  im  Reichsamt  des  Innern  unter  dem  Vorsitz  des
Staatssekretärs  Dr.  Helfferich.  In  dieser  Konferenz  bewies  der
damalige  Abgeordnete  Erzberger  in  Anwesenheit  mehrerer  Abgeordneter
  des  Zentrums,  daß  die  amtlichen  Berechnungen  über
die  Wirkungen  des  UlBootkrieges  falsch  waren.“

Nein,  Herr  Erzberger,  die  Verdunkelung  liegt  bei  Ihnen!
Ich  nagele  Sie  fest:  Es  handelt  sich  lediglich  um  die  Frage,  ob
Sie  von  Ihrer  Absicht,  ein  Friedens-Pronunziamento
  des  Reichstages  zu  veranstalten,  vor  ihrem
diesem  Zweck  dienenden  Vorstoß  vom  6.  Juli
der  Reichsregierung  eine  Mitteilung  gemacht  und  —  wie  Sie
sogar  behauptet  haben  —  das  Einverständnis  des  Kanzlers  für
diese  Aktion  gewonnen  haben;  nicht  darum,  ob  Sie  irgendwo
und  irgendwann  Ihre  Zweifel  an  der  Wirkung  des
U.  .  Bootkrieges  entwickelt  haben.  Sie  haben  weder  mir
noch  dem  Kanzler  eine  vorherige  Mitteilung  von  Ihrer  Aktion