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bände.  Ende  September  war  die  vom  ehrlichen  Willen  des  deut—
schen  Reichstages  getragene  Friedenspolitik  des  verständigen
Ausgleichs  durch  die  Agitation  erledigt,  die  Hoffnung,  die  auch
die  anderen  Völker  hatten,  mit  einem  Schlage  vernichtet.
Deutschland  ist  mit  offenen  Augen  in  den  Tod  hineingerannt.
Im  September  bildeten  die  Allikerten  ihren  Obersten  Kriegsrat.
Und  was  war  die  Folge  hiervon?  Die  Ablehnung  der  von
England  verursachten  Friedensvermittlung.  (Stürmische  Boͤ—
wegungl)  Die  Wahrheit  über  alles!  Dann  hört  die
Vergiftung  im  Innern  auf.

XVI.
Der  Brief  des  Münchener  Nunkius  Parelli  an  Reichskanzler
Michaelis.

München,  den  30.  August  1917.
Euere  Exzellenz!

Ich  habe  die  hohe  Ehre,  anliegend  Euerer  Exzellenz  die
Abschrift  eines  Telegramms  zu  übermitteln,  das  von  Seiner
Exzellenz,  dem  Herrn  Gesandten  Seiner  Majestät
des  Königs  von  England  bei  dem  Heiligen
Stuhle  Seiner  Eminenz  dem  Herrn  Kardinalstaatssekretär
übergeben  wurde;  die  französische  Regierung  schließt
sich  den  im  gleichen  Telegramm  ausgeführten  Darlegungen  an.

Seine  Eminenz  ist  voll  des  Verlangens,  jene  Bemühungen
  für  baldige  Erreichung  eines  gerechten
  und  dauerhaften  Friedens  wirksam
fortzusetzen,  welchen  anzunehmen  die  kaiserliche
  Regier  ung  so  entgegenkommende
Bereitwilligkeit  an  den  Tag  gelegt  hat.
Darum  hat  mich  Seine  Eminenz  beauftragt,  die  Aufmerksamkeit
Euerer  Exzellenz  in  besonderer  Weise  auf  den  Punkt  hinzulenken,
  welcher  sich  auf  Belgien  bezieht,  und  zu  erreichen:
1)  eine  bestimmte  Erklärung  über  die  Absichten  der  kaiserlichen
Regierung  bezüglich  der  vollen  Unabhängigkeit  Belgiens  und
der  Entschädigung  für  den  in  Belgien  durch  den  Krieg  verursachten
  Schaden;  2)  eine  gleichfalls  bestimmte  Angabe  der  Garantien
  für  politische,  ökonomische  und  militärische  Unabhängigkeit,