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der  Angelegenheit  sachlich  in  erster  Linie  verantwortlichen  Herrn
v.  Kühlmann  noch  fehlt.
Ich  kann  heute  im  Zusammenhang  folgendes  feststellen:

1.  Das  Telegramm  des  Foreign  Office,  auf
dessen  Veröffentlichung  im  ungekürzten  Text  und  in  der  Ursprache
  unter  allen  Umständen  bestanden  werden  muß.  war  in
der  Tat  nichts  anderes  als  eine  Stellungnahme
  des  Foreign  Office  zu  der  Friedensnote,
  die  der  Papst  am  1.  August  an  alle  kriegführenden
  Mächte  gerichtethatte.  Das  Telegramm
war  also  kein  Schritt  aus  der  Initiative  der
englischen  Regierung.

2.  Der  Inhalt  des  Telegramms  war  nichts
weniger  als  ein  Friedensangebot  er  unterschied
sich  kaum  von  der  unverschämten  Antwort,  die  von  den  Ententemächten
  am  10.  Januar  1917  auf  die  Friedensnote  des  Präsidenten
  Wilson  erteilt  worden  war  und  die  im  deutschen
Volk  bei  allen  Parteien,  sogar  bei  Herrn  Erzberger,  einhellige
und  entrüstete  Ablehnung  fand.

.  3.  Der  ernste  Wille  des  Papstes,  den  Frieden
herbeizuführen,  hat  diesen  den  kaum  aussichtsvollen
Versuch  unternehmen  lassen,  durch  eine  Erkundung  der  deutschen
  Absichten  über  Belgien  die  Friedenssache  vorwärts  zu
bringen.

4.  Der  Reichskanzler  und  der  Staatssekretär
des  Auswärtigen  haben  den  Brief  des  Nuntius,  in  dem
die  deutsche  Regierung  um  eine  Klarstellung  ihrer  Stellung  zur
belgischen  Frage  ersucht  wurde,  zum  Anlaß  genommen,  in
dem  Kronrat  vom  11.  September  eine  Entscheidung
  des  Kaisers  herbeizuführen,  die  ihnen  für  die  bedingungslose
  Wiederherstellung  der  belgischen
  territorialen  Integrität  und  der  vollen
belgischen  Souveränität  für  den  Zweck  der
Einleitung  und  Durchführung  von  Friedensverhandlungen
  vollkommen  freie  Hand  gab.

5.  Reichskanzler  und  Staatssekretär,  die
zwar  geneigt  waren,  an  die  —  nicht  vorhandene  —  englische
Initiative  auf  Grund  der  Mitteilungen  des  Nuntius  zu  glauben,
  waren  auf  Grund  des  Wortlautes  der  Depesche  der  Foreign
Office  und  anderer  Wahrnehmungen  skeptisch  in  bezug  auf  die