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Außenminister  Ribot  in  der  französischen  Kammer  (18.  September):
  „Frankreich  verlangt  die  Rückgabe  Elsaß-Lothringens,
  Wiedergutmachungen,  Entschädigung  und
Garantien.“  Wenige  Tage  später  erklärt  Herr  Acqguith  in
Leeds:  „Elsaß-Lothringen  muß  wieder  zu
Frankreich  kommen,  Belgien  und  Serbien  müssen  wieder
hergestellt,  die  Ansprüche  Rumäniens  und  Italiens  müssen  erfüllt
werden.“

Wenn  man  aus  dem  großen  Komplex  von  Fragen  eine  herausschälen
  will,  die  in  einem  besonderen  Maße  ein  Friedenshindernis
  bildete,  so  war  es  nicht  Belgien  —  unsere  Gegner
wußten,  daß  wir  in  diesem  Punkte  zur  Rachgiebigkeit  bereit  waren
—,  sondern  viel  eher  Elsaß---Lothringen.  Und  wenn  Herr
Erzberger  und  seine  Leute  wissen  wollen,  seit  wann  Elsaß-Lothringen
  als  Friedenshindernis  unübersteigbar  geworden  war,
so  ist  die  Antwort:  Seitdem  sich  England  öffentlich
undin  aller  Formmit  dieser  französischen  Forderung
  solidarisch  erklärt  hatte.  Das  ist,  soweit  ich
sehe.  zum  ersten  Male  geschehen  durch  den  Mund  von  Bonar
Law  am  25.  Juli  1917,  19  Tage  nach  dem  Erzbergerschen
Vorstoß  im  Hauptausschuß  und  sechs  Tage  nach  der  Juliresolution.


Damals  hat  Herr  Erzberger  den  „Verständigungsfrieden“
totgeschlagen  und  dem  Gewaltfrieden  von  Versailles  den  Weg  gebahnt.
  Kein  „Haltet  den  Dieb!“,  kein  Vertrauensvotum  seiner  ergebenen
  Mehrheit,  kein  Maueranschlag  seiner  Reden  wird  ihn  von
dieser  Schuld  befreien!  Für  die  Aufklärung  des  Volkes  wird  in
jeder  Weise  gesorgt  werden.

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