Vom  U-Bootkrieg  bis  zur  Friedensresolution

der  Aufforderung,  sich  ihrem  Vorgehen  anzuschließen.
Die  europäischen  Neutralen  beschränkten  sich  jedoch
darauf,  unmittelbar  bei  der  deutschen  Regierung  gegen  den
uneingeschränkten  U-Bootkrieg  Einspruch  zu  erheben,
ohne  weitere  Konsequenzen  zu  ziehen.  Am  meisten  gefährdet
  erschienen  unsere  Beziehungen  zu  Spanien;  es
gelang  jedoch  durch  einige  nicht  unerhebliche  Zugeständnisse,
  auch  dieses  Land  so  weit  zu  beschwichtigen,  daß
ein  Bruch  vermieden  wurde.

Die  Aufforderung  der  Vereinigten  Staaten  zu  einem
gemeinsamen  Vorgehen  wurde  am  schärfsten  von  der
schwedischen  Regierung  zurückgewiesen.  Sie  erinnerte
die  Regierung  in  Washington  daran,  daß  sie,  die  schwedische
  Regierung,  mehrfach  Vorschläge  zu  einem  Zusammenarbeiten
  der  Neutralen  zwecks  Aufrechterhaltung
des  Völkerrechts  gemacht  habe  (Vorschläge,  die  ın  der
Hauptsache  gegen  die  völkerrechtswidrige  Seekriegführung
Englands  gerichtet  waren).  Mit  Bedauern  habe  sie  aber
feststellen  müssen,  ,‚daß  die  Interessen  der  Vereinigten
Staaten  ihnen  nicht  gestatteten,  sich  diesen  Vorschlägen
anzuschließen“.  In  dem  Ziel  der  Abkürzung  der  Übel
des  Krieges  sei  die  schwedische  Regierung  mit  der  amerikanischen
  einig.  Aber  das  von  der  amerikanischen  Regierung
gewählte  Verfahren  stehe  durchaus  im  Gegensatz  zu  den
Prinzipien,  die  bisher  die  Politik  der  schwedischen  Regierung
  geleitet  hätten;  diese  wolle  in  der  Zukunft  wie
in  der  Vergangenheit  den  Weg  der  Unparteilichkeit  und

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