Vom  U-Bootkrieg  bis  zur  Friedensresolution

Feldzuges.  Nach  gründlicher  Vorbereitung  nahmen  sie
mit  Beginn  des  Winters  1916/17  den  Vormarsch  nach
Norden  wieder  auf,  schlugen  die  an  dem  Mangel  rückwärtiger
  Verbindungen  leidenden  Türken  in  einer  Anzahl
von  Gefechten,  besetzten  am  11.  März  1917  Bagdad  und
drangen  in  den  folgenden  Wochen  und  Monaten  weiter
nach  Norden  hin  vor.

Dazu  kam  nun  Ende  Juni  die  neue  Kerenskische  Offensive,
  die  sich  in  der  Hauptsache  gegen  die  österreichischen
Stellungen  in  Ostgalizien  und  Wolhynien  richtete.  Mit
Menschenopfern,  die  kaum  hinter  denjenigen  der  Brussilow-Offensive
  vom  Juni 1916 zurückblieben,  gelang es den  Russen,
nicht  unerhebliche  Anfangsvorteile  zu  erzielen,  bis  in  der
zweiten  Julihälfte  ein  wuchtiger  Gegenstoß  der  deutschen
und  österreichisch-ungarischen  Truppen  einsetzte.

Der  U-Bootkrieg  im  ersten  Halbjahr  1917

Diese  höchste  Steigerung  des  Ringens  der  Landheere
wurde  begleitet  durch  den  Vernichtungskampf  unserer
U-Boote  gegen  die  feindlichen  Handelsflotten.

Die  Aussichten  des  U-Bootkrieges  waren  in  wichtigen
Punkten  erheblich  günstigere  als  in  irgendeinem  früheren
Zeitpunkt.

Am  1.  Januar  1917  betrug  die  Anzahl  der  U-Boote
(Torpedo-  und  Minen-U-Boote)  148  gegen  nur  62  ein  Jahr
zuvor.  Die  neu  hinzugekommenen  Boote  zeichneten  sich

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