Vom  U-Bootkrieg  bis  zur  Friedensresolution

davon  1 660  000  Tonnen  in  den  letzten  vier  Monaten.
Der  Bedarf  an  Handelstonnage  für  die  Zwecke  der  Kriegführung
  war  unausgesetzt  stark.  Die  Neubauten  blieben
weit  hinter  denjenigen  des  Friedens  zurück.  Während
England  im  letzten  Friedensjahr  rund  2  Millionen  Bruttotonnen
  Schiffsraum  vom  Stapel  hatte  laufen  lassen,
erreichten  seine  Neubauten  im  Jahre  1916  nur  etwa
580  000  Tonnen.  Der  sich  aus  allen  diesen  Umständen
ergebende  starke  Druck  auf  den  britischen  Seeverkehr
kam  in  einem  ansehnlichen  Rückgang  der  in  den  Häfen
Großbritanniens  und  Irlands  ein-  und  auslaufenden  Schiffe
zum  Ausdruck.  Im  letzten  Friedensjahr  hatte  der  Einund
  Ausgang  beladener  Schiffe  in  den  britischen  Häfen
117  Millionen  Tonnen  (netto)  betragen,  im  Jahre  1916
stellte  er  sich  nur  noch  auf  66  Millionen  Tonnen.  Der
Eingang  war  allein  von  49  auf  30  Millionen  Tonnen
gesunken.  Insbesondere  die  letzten  Monate  zeigten  einen
scharfen  Rückgang,  von  2 787 000  Tonnen  im  August
auf  2 214  000  Tonnen  im  Dezember  1916  und  2  221  000
Tonnen  im  Januar  1917.  Der  Monatsdurchschnitt  des
letzten  Friedensjahres  hatte  4  090  000  Tonnen  betragen.
Der  Eingang  beladener  Schiffe  in  den  britischen  Häfen
war  also  gegenüber  der  Friedenszeit  um  45  vom  Hundert
abgedrosselt.  Von  dem  uneingeschränkten  U-Bootkrieg
durfte  man  eine  weitere  scharfe  Einschränkung  erwarten.

Dabei  war,  soweit  es  sich  aus  amtlichen  Statistiken,
Berichten  von  Sachverständigen,  der  britischen  Fachpresse

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