Vom  U-Bootkrieg  bis  zur  Friedensresolution

werden  dürfe,  um  Amerika  draußen  zu  halten,  und  ich
konnte  schließlich  die  Befürchtung  nicht  überwinden,  daß
die  allzurasch  auf  unseren  Friedensschritt  und  die  Friedensanregung
  Wilsons  folgende  Eröffnung  des  uneingeschränkten
U-Bootkriegs  den  falschen,  aber  in  seiner  Wirkung  auf
die  Neutralen  für  uns  überaus  nachteiligen  Eindruck  erwecken
  werde,  als  seien  unsere  Friedensbemühungen
nicht  ernst  gemeint,  sondern  nur  eine  Maskierung  unserer
U-Bootkriegs-Absichten  gewesen.

Nachdem  nun  einmal  die  Entscheidung  gefallen  war
und  es  kein  Zurück  mehr  gab,  stand  unser  Schicksal  auf
der  Hoffnung,  daß  unter  den  verhältnismäßig  günstigen
Vorbedingungen  die  Wirkungen  des  U-Bootkriegs  England
  innerhalb  einer  kürzeren  Zeit  friedensbereit  machen
würden,  als  sie  Amerika  brauchte,  um  das  volle  Gewicht
seiner  gewaltigen  Hilfskräfte  gegen  uns  in  die  Wagschale
zu  werfen.  Ich  konnte  und  wollte  diese  Hoffnung,  die  in
den  geschilderten  Verhältnissen  unserer  eignen  Tauchbootflotte,
  der  Entwicklung  des  britischen  Schiffsverkehrs  und
der  Welternte  eine  starke  Begründung  hatte,  nicht  von
mir  weisen.  In  den  Verhandlungen  des  Hauptausschusses
des  Reichstags  vom  31.  Januar  und  1.  Februar  1917  habe
ich  dieser  Hoffnung  Ausdruck  gegeben  und  sie  mit  dem
vorliegenden  Tatsachenmaterial,  das  im  wesentlichen  oben
wiedergegeben  worden  ist,  begründet.  Einen  Termin  für
die  Niederkämpfung  Englands  habe  ich  nicht  genannt
und  hätte  ich  nach  meiner  Beurteilung  der  Sachlage

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