Vom  U-Bootkrieg  bis  zur  Friedensresolution

die  in  der  ersten  Januarwoche  1917  noch  einen  Eingang
von  79 000  Nettotonnen  aufgewiesen  hatte,  ging  auf
6000  Tonnen  in  der  dritten  Märzwoche  zurück.  Die  Entwicklung
  des  britischen  Schiffsverkehrs  ließ  sich  leider
nicht  mehr  unmittelbar  verfolgen,  da  vom  Februar  1917
die  Veröffentlichung  der  Schiffsstatistik  eingestellt  wurde.
Aber  die  starken  Versenkungen,  verbunden  mit  dem  Fernbleiben
  eines  großen  Teils  der  neutralen  Handelsschiffe,
konnten  nicht  ohne  Wirkung  bleiben.

Auch  die  Ziffern  der  britischen  Einfuhr  wurden  vom
Februar  an  nicht  mehr  in  der  alten  Vollständigkeit  veröffentlicht.
  Vor  allem  wurden  für  die  Nahrungsmitteleinfuhr
  die  Mengenangaben  geheimgehalten.  Aber  die
Daten,  die  noch  publiziert  wurden,  zeigten  eine  sehr
erhebliche  Einschränkung  fast  auf  der  ganzen  Linie.  Die
Einfuhr  des  Monats  Februar  1917  betrug  dem  Werte  nach
nur  noch  70  Millionen  £  gegen  90  Millionen  im  Januar.
Die  Einfuhrmenge  des  Februar  1917  wies  gegenüber  derjenigen
  des  Februar  1916  einen  Rückgang  auf:  bei  Wolle
um  17%,  bei  Baumwolle  um  27%,  bei  Eisen  und  Stahl
um  59%,  bei  Holz  um  42%,  bei  Rindfleisch  um  17%,
bei  Butter  und  Schmalz  um  21%,  bei  Eiern  um  39%.
Im  März  1917  stellte  sich  der  Rückgang  der  Einfuhrmenge:
  bei  Wolle  auf  33%,  bei  Baumwolle  auf  53%,
bei  Eisen  und  Stahl  auf  62%,  bei  Holz  auf  64%.  Über
Fleisch,  Butter  und  Eier  wurden  vom  März  ab  Mengenzahlen
  nicht  mehr  bekanntgegeben.

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